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Unkräuterschule - Aktuelles

Größte Blüte der Welt! – Titanwurz – Wir haben Sie gesehen!

"Hat gar nicht so stark gestunken!", meinte Kräuterpädagogin Petra, Mitglied der Interessengemeinschaft Kräuterpädagogen Niederbayern/Oberpfalz.

Sie und weitere 25 Kolleginnen und Kollegen genossen am 4. Juli 2017 während der Lehrfahrt das einmalige Erlebnis einer blühenden Titanwurz (Amorphophallus titanum) im Botanischen Garten in München.

Der anschließende, geführte Rundgang zu fast vergessenen Kulturpflanzen aus Küche und Volksmedizin des Mittelalters, machte uns klar, dass wir bezüglich Vermittlungsdidaktik und Pädagogik bei interaktiven Führungen deutlich kreativer aufgestellt sind.

Den Sommernachmittag erlebten wir im UN-Dekade-Garten "Biologische Vielfalt Storchengarten" in Markt Schwaben. Diplom-Agraringenieurin Doris Seibt, steckte uns wahrhaft an mit Ihrer Leidenschaft und ihrer warmherzigen Liebe für die Erhaltung von seltenen Nutzpflanzen.

Ein gigantischer Wissensaustausch bereicherte damit nachhaltig unsere kräuterpädagogische Welt!

Da wanderten nicht nur Früchte, samenfestes Saatgut und Pflanzen von Haferwurz, Alb-Linse, Beerenchili und Co. in die eigenen Sackerl, sondern auch das Bewusstsein für den Erhalt und den Anbau gentechnisch unveränderter Sorten im Sinne einer gesunden, biologischen Vielfalt.

Das ist Aufgabe unserer Kräuterpädagogen!

Angela Marmor hat diese Lehrfahrt perfekt organisiert und begleitet. Dafür gilt der Kollegin ein außerordentliches Dankeschön!

Mehr Infos dazu unter: www.nutzpflanzenvielfalt.de/der-storchengarten-markt-schwaben-biologische-vielfalt

Wir wünschen Euch allen noch einen schönen Sommer!


Eingestellt: 12. Juli 2017
Text: Hansjörg Hauser
Fotos: Angela Marmor, Kathrin Strauß und Hansjörg Hauser






Unkräuterschule - Aktuelles

Vom Geheimnis der Kuckucksblumen und Günseltinktur

"Es hilft Wort und Wurz!" – so könnte man es zusammenfassen, was uns Kräuterexperte und Gärtner Rudi Beiser Anfang Juni 2017 in Osterhofen-Holzhäuser erklärt hat!

Dabei ging es bei der Kräuterpädagogen-Fortbildung auch um das "Wie Wildkräuter im Jahreskreis sammeln und nachhaltig aufbewahren?" Also nichts für Leute, die schnelle Effekthascherei mögen.

30 Kräuterpädagoginnen und -pädagogen experimentierten mit Kriechendem Günsel, dem Guten Heinrich und dem Gamander-Ehrenpreis.

Das Bestimmen in Gruppen machte richtig Spaß und dass wir nebenbei noch erfuhren, dass Hexen unter Zählzwang leiden und Kuckucksblumen eigentlich "Verhüllpflanzen" sind, war mehr als spitze!

Von Kollegin Angela Eibelmeier genossen wir ein gnadenlos köstliches Wildkräutermenü in ihrem faszinierenden Wildkräuterreich.

Keine Frage, dass wir uns dann so gestärkt botanisch den Gänsedisteln, dem Kleinen Wiesenknopf und dem Rainkohl widmen konnten und den Tag mit einer selbstgerührten Günseltinktur abrundeten!

"Zum Kuckuck nochmal, dass ich nicht mit dabei war...!"

Termin für die nächste Lehrfahrt:

Dienstag, 4. Juli 2017,
"Verborgene Schätze – verbotene Früchte"
nach München, Botanischer Garten und Markt Schwaben, Biodiversitätsgarten.

Bitte hier unkraeuterschule@outlook.de anmelden!


Eingestellt: 14. Juni 2017
Text: Hansjörg Hauser
Fotos: Hansjörg Hauser






Unkräuterschule - Aktuelles

"Chinesische Medizin" – Wie können wir uns dieses Wissen heutzutage mit heimischen Pflanzen zu Nutze machen?

Dieser Frage und noch vielen mehr gingen wir im Rahmen unseres ersten Fortbildungstages im Jahr 2017, "Sanddorn, Linde, Meerrettich und Co. – Westliche Pflanzen und östliche Sicht", nach.

Knapp 30 Kräuterpädagog(inn)en fanden sich in Seebach im Kräutercafe Hollerstubn, geführt von Kollegin Elisabeth Emlinger, ein. "In der TCM gibt es keine Krankheit – nur ein Ungleichgewicht im Körper" – so stimmte uns die Expertin für TCM, Heilpraktikerin und Buchautorin Frau Rita Traversier, auf den Tag ein. Zugleich erfuhren wir einiges über die 5-Elemente-Lehre, dass z.B. der Frühling dem Element Holz zugeordnet ist, genauso wie die Farben blau und grün. Weiter wurden dann Körperteile und Organe, sowie Geschmacksrichtungen den Elementen zugeordnet und sogleich kamen Sprichwörter aus der Runde wie "Bitter im Mund, dem Herzen gesund!".

Sehr spannend wurde es, als es an die Erklärung zur Zungendiagnostik ging, denn "die Zunge gibt den aktuellen Zustand des Menschen wieder", so Frau Traversier.

Nach einem Wildkräutermenü, eigens von Elisabeth Emlinger zubereitet, mit Löwenzahnsirupeis auf Rhabarber-Himbeerpüree als Nachtisch, waren die heimischen Pflanzen an der Reihe. Dass Sanddorn einen erheblichen Teil zur Steigerung unseres Immunsystem leisten kann oder 8 Tropfen Zitronensaft auf ein Glas Wasser basisch wirken, gab die Referentin der Gruppe mit auf den Weg.

"Wenn ihr mal nicht in die Gänge kommt und morgens antriebslos seid, hilft ein Rosmarin-Vollbad – aber nur am Morgen!"
oder "bereitet euch doch morgens einen warmen Frühstücksbrei zu und gebt von allen Geschmacksrichtungen nach der 5-Elemente-Lehre etwas hinein – Zitrone, Zimt, Honig, Chilli und Salz – und schon startet ihr perfekt in den Tag".

Die Buchautorin brachte auch Ihre Bücher "TCM mit westlichen Pflanzen" und "Westliche Pflanzen und ihre Wirkungen in der TCM" mit, die auf großes Interesse stießen. So war es wieder mal ein rundum gelungener Tag für alle!



Euer Vorstandsteam der IG Kräuterpädagogen Niederbayern/Oberpfalz
Erika Stelzl – Angela Marmor – Kathrin Strauß – Susanne Dilger – Anja Heehler – Hansjörg Hauser


Eingestellt: 9. Mai 2017
Text: Kathrin Strauß
Fotos: Kathrin Strauß






Unkräuterschule - Aktuelles

Winter: Du bist in einer nervigen Phase angekommen!

Nach dem kurzen Blitz-Frühlingstag am ersten Samstag im März 2017 haben wir nun wieder den Salat: Die klamme Kälte ist zurück, vielerorts regnet es. Dabei heißt es doch "Kunigund bringt Wärm von unt'!" Der Lostag Kunigunde – traditionell am 3. März eines Jahres – brachte zwar etwas Wärme, fordert aber auch unsere Geduld auf der Sehnsucht nach dem Frühling heraus.

Apropos Frühling! Warum die unentschlossene Zeit nicht zum Aussäen von gesammelten Samen und Früchten aus dem vergangen Jahr nutzen? Viele haben die gefüllten Säckchen, Papiertüten und Schächtelchen zuhause liegen: "Waid aus der Wachau", die "Mondviole vom Penker Tal" oder "Rosa Akelei von Uschi"! Ganz zu schweigen von den vielen botanischen Urlaubserinnerungen, die wir mitgebracht haben: Hülsen von Albiza, Judastränen und kleine Palmkerne!

Jetzt ist beste Gelegenheit zur Topfsaat auf dem Fensterbrett. Dazu brauchen wir Pflanzschalen oder kleine Töpfe, einen Wassersprüher, feine Erde. Unsere Samen bedenken wir mit der feinen Erde. Faustregel: Je dicker der Samen, desto dicker die Bedeckschicht.

Es empfiehlt sich sehr trockene, dicke Samen einige Tage in Wasser quellen zu lassen. Wer mag, kann über die Töpfe oder Schalen aus durchsichtigen Plastiktüten als kleine Treibhäuser stülpen und so die Keimtemperatur erhöhen.

Nicht vergessen: Kennzeichnen der Aussaaten mit Pflanzsteckern. Wir beschriften mit Bleistift, denn der ist lichtecht und vergilbt nicht.

Viel Geduld und viel Freude beim Säen und Beobachten! Wir wünschen allen einen schönen Frühlingsstart!



Euer Vorstandsteam der IG Kräuterpädagogen Niederbayern/Oberpfalz
Erika Stelzl – Angela Marmor – Kathrin Strauß – Susanne Dilger – Anja Heehler – Hansjörg Hauser


Eingestellt: 8. März 2017
Text: Hansjörg Hauser
Fotos: Hansjörg Hauser






Unkräuterschule - Aktuelles

Jahresversammlung – Rückschau – Ausblicke zum Jahreswechsel 2016/2017

Während wir am 19. November 2016 zu spätherbstlicher Stimmung mit 40 Mitgliedern und sieben Marktständen und einer Kräuter-Walhalla-Führung in Donaustauf eine dynamische Mitgliederversammlung absolvierten, ist es inzwischen Winter geworden.

Für die Wildkräuter hat der Jahreskreis Ruhe angesagt. Aus Sicht der Interessengemeinschaft Kräuterpädagogen Niederbayern/Oberpfalz – übrigens dem aktivsten und größten Kräuterpädagogennetzwerk in ganz Bayern – hat das neue Kräuterjahr schon wieder begonnen.

Auf der Mitgliederversammlung freuten wir uns, dass unser IG inzwischen auf über 140 Mitglieder angewachsen ist.

Applaus gab es auch für das spannende Mitglieder-Fortbildungsprogramm Jahr 2017. Es ist ab sofort im Login-Bereich herunter zu laden.

Drei ganze Seminartage und eine Lehrfahrt bilden im kommenden Jahr einen qualitätvollen Reigen als Beweis: Wir Kräuterpädagogen der Interessengemeinschaft Niederbayern/Oberpfalz sorgen verantwortungsbewußt für stabiles Wissen, schätzen den kollegialen Austausch untereinander und verstehen uns als Naturvermittler mit Nachhaltigkeit!


Hoffnung

Wenn Du denkst es geht nicht mehr,
kommt irgendwo ein Lichtlein her.
Ein Lichtlein wie ein Stern so klar,
es wird Dir leuchten immer da.

Wird zeigen Dir den Weg zurück,
den Weg zu einem neuen Glück.
Drum glaub daran – verzage nie,
es geht schon weiter – irgendwie.

Und mit Willen, Kraft und Mut,
wird dann alles wieder gut
Du musst nur immer fest dran glauben
und lass Dir nur den Mut nie rauben.

Es gibt für alles einen Weg,
und sei's auch nur ein kleiner Steg.
Es gibt nun mal nicht nur gute Zeiten,
das Leben hat auch schlechte Seiten.

Doch wie bist Du stolz, wenn Du's geschafft,
aus Sorgen und Nöten – mit eigener Kraft,
herauszukommen, was Du nie geglaubt,
da man Dich sooft schon der Hoffnung beraubt.

Doch die Hoffnung auf ein besseres Leben,
die lasse Dir bitte, niemals nehmen.
Denn wenn Du denkst es geht nicht mehr,
kommt von irgendwo ein Lichtlein her.

Ein Vers von Roswitha Rudzinski


Allen unseren Mitgliedern, Freunden und Besuchern wünschen wir ein hoffnungsfrohes, helles, lichterreiches Weihnachtsfest und den Frieden der Heiligen Nacht. Das neue Jahr möge für uns alle voll Glück und voller Freude sein.



Euer Vorstandsteam der IG Kräuterpädagogen Niederbayern/Oberpfalz
Erika Stelzl – Angela Marmor – Kathrin Strauß – Susanne Dilger – Anja Heehler – Hansjörg Hauser


Eingestellt: 15. Dezember 2016
Text: Erika Stelzl und Hansjörg Hauser
Fotos: Angela Marmor und Hansjörg Hauser






Unkräuterschule - Aktuelles

"Lässig – Lehrreich – Lebensfroh!"
Kräuterpädagogen-Lehrfahrt zur Blumenschule Schongau

Wenn Pflanzen und Menschen gemeinsame Wege gehen, dann entsteht etwas ganz Faszinierendes. So war es am 10. November 2016 an der Blumenschule in Schongau. Die Interessengemeinschaft Kräuterpädagogen Niederbayern/Oberpfalz erlebte erstmals eine Lehrfahrt ohne Besichtigungen und Vorträge, sondern eine Lehrfahrt aus praktisch-rituellem Adventskranzbinden aus neuen verschiedenen Pflanzenarten und geerdetem Räuchern mit heimischen Pflanzen.

Unsere Referentinnen waren Sabine Friesch, die Inhaberin der Blumenschule Schongau und Marlis Bader, authentische Räucherexpertin und Buchautorin. 30 Kräuterpädagoginnen und –pädagogen genossen so, was es heißt Rituale und Traditionen wieder an den Alltag an- und einzubinden.

Außerdem schlürften wir "Heißen Aperol", ließen uns von Sonnenstrahlen im Pfaffenwinkel erwärmen und den Duft von Wachholder, Engelwurz, Wermut und Ysop in Nase und Seele steigen. Auf allen Ebenen gestärkt, dachten wir an die Kolleginnen und Kollegen, die leider nicht mit konnten. Wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen!



Vorstandsteam der IG Kräuterpädagogen Niederbayern/Oberpfalz
Erika Stelzl – Angela Marmor – Kathrin Strauß – Anja Heehler – Susanne Dilger – Hansjörg Hauser


Eingestellt: 17. November 2016
Text: Hansjörg Hauser
Fotos: Hansjörg Hauser






Unkräuterschule - Aktuelles

Sommernachrichten – Sommerferien – Sommerpause

"Leben allein genügt nicht, sagte der Schmetterling, Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man haben die wie der Wind über die Seele streicht!"

nach Hans Christian Andersen


Gleich geht es los: mit Wohnwagen, Rucksack und Wanderstiefeln oder aber auch mit Sackkarren, Leiterwagerl, Luftmatratze, Rosenkranz, Abendgarderobe und Rollkoffer! Manche entscheiden sich sogar für Fahrrad, Auto, Boot, Schiff oder Flugzeug! Es sind Sommerferien und jeder macht auf seine Weise Pause, Entdeckungen, Urlaub, Nichts!

Nach der Frühsommerfortbildung zu klingenden Pflanzen und frischem, botanischem Licht auf die Wunderwelt der Gräser am 24. Mai 2016 am Umweltzentrum Schloss Wiesenfelden, hat sich das Vorstandsteam am 11. Juli 2016 in Geiselhöring zur Halbjahresbilanz getroffen. Ergebnis: Die Interessengemeinschaft Kräuterpädagogen traf mit der Themenwahl im April und im Mai das lebendige Interesse und den Wissensdurst Ihrer Mitglieder.

Sowas spornt an und treibt sinnenfroh neue Pläne für 2017! Die Veranstaltungen und die Lehrfahrt sind aktuell in der Planung und erfahren auf der kommenden Mitgliederversammlung ihre Bekanntgabe. Vorher sind leider keine "Exklusivanmeldungen" möglich!

Wann die Mitgliederversammlung mit buntem "Mitgliedermarkt der Möglichkeiten für Mitglieder" stattfindet? Am Samstag, den 19. November 2016 ab 9 Uhr im Gasthof-Restaurant "Forsters Posthof" in Donaustauf. Als Überraschung gibt es anschließend eine kostenfreie Führung "Wildkräuter-Größen in der Walhalla".

Für unsere Jahres-Lehrfahrt am Donnerstag, den 10. November 2016 sind noch wenige Plätze frei. Achtung, die Teilnehmenden-Zahl ist begrenzt! Es geht zur Blumenschule nach Schongau und wir erleben aktiv eine Einführung in das rituelle Räuchern mit heimischen Pflanzen und das Binden von extravagant-symbolischen Kränzen! Anmeldung für Mitglieder unter unkraeuterschule@outlook.de
>> mehr Infos im Login-Bereich!

Noch einen schönen Sommer wünschen wir Euch!

Vorstandsteam der IG Kräuterpädagogen Niederbayern/Oberpfalz
Erika Stelzl – Angela Marmor – Kathrin Strauß – Anja Heehler – Susanne Dilger – Hansjörg Hauser


Eingestellt: 28. Juli 2016
Text: Hansjörg Hauser
Fotos: Hansjörg Hauser






Unkräuterschule - Aktuelles

Irene Feiner
Gründungsmitglied der Interessengemeinschaft Kräuterpädagogen Niederbayern Oberpfalz ist tot

Es weht der Wind die Blüte fort, von vielen Blüten eine.
Die eine Blüte merkt man kaum, denn eine ist ja keine.
Doch diese Blüte allein war Teil von unserem Leben.
Drum wird die eine Blüte allein uns immer wieder fehlen!


Wir sind traurig.

Am 15. April 2016 verstarb unser Gründungsmitglied Irene Feiner aus Englmannsbrunn im Lkr. Cham. Sie konnte den Krebs nicht überwinden.

Mit Irene Feiner ist ein wunderbarer Mensch und eine tolle Kollegin von uns gegangen. Seit 2002 stand Irene leidenschaftlich und kontinuierlich hinter der Kräuterpädagogenidee und gehörte 2003 zu den Gründungsmitgliedern der Interessengemeinschaft Niederbayern/Oberpfalz.

Wann immer es Irene möglich war, geizte sie nicht mit aktiver Unterstützung. Das wurde vor allem rund um die Vorbereitung und die Durchführung der 10-jührigen Gründungsfeier mehr als nur deutlich. Ihr Lachen, ihre klaren Worte, ihre Kreativität, ihr Esprit und ihr Einsatz für uns und die Wildkräuter werden uns sehr fehlen.

Irene, wir werden Dich nicht vergessen und sagen "Vergelt's Gott" für die gemeinsame Zeit.

In Gedanken sind wir bei Irene und Ihrer Familie.

Mitglieder und Vorstandsteam der IG Niederbayern/Oberpfalz


Eingestellt: 18. April 2016
Text: Hansjörg Hauser
Fotos: www.unkrautschule.de






Unkräuterschule - Aktuelles

Spirit, Schwung und Spannungsbogen: Didaktikfortbildung mit Martin Krejcarek schlägt voll ein

"Auf der Edt, wo nix wachst und nix steht, da hams a hölzerns Gred. Ond a oaschichtige Dirn, die mecht's a nomal probiern!"

So begrüßte Kräuterpädagogin Karin Müller die knapp 20 Kolleginnen und Kollegen der IG Niederbayern/Oberpfalz auf ihrer bunten Kräuterwerkstatt zur Auftaktfortbildung am 02. April im Kräuterpädagogenjahr 2016.

Mag. Martin Krejcarek, Diplombiologe, Organisationsberater und Naturpädagoge aus Steyr in Oberösterreich hinterließ kräftig-positive Spuren in der Führungs- und Vermittlungspraxis der Teilnehmenden.

So fokussierte er stark auf die Praxis der kommunikativen Erlebnisführungen und begeisterte mit neuen Vermittlungsmethoden Neueinsteiger und Geübte. Mit sich selbst und den Gruppen stets in Bewegung bleiben", war seine zentrale Botschaft die er mit kollegialem Austausch und vielen Übungen für den Vermittlungsalltag mit Gruppen anschaulich rüber brachte.

Alles wäre nur halb so wertvoll gewesen, wenn unsere Karin Müller nicht mit selbst zubereitetem Bärlauchrahmsüppchen, Kaspressknödel, Vogelmieren-Wildkrautpesto und dem Edter Kräuterdudler zusätzlich Leib und Seele erfreut hätte. Ein Ärger für die, die sich nicht angemeldet hatten!

Die nächste Fortbildung findet statt am 24. Mai 2016 im Umweltzentrum Wiesenfelden. Titel und Inhalte: "Das Gras wachsen hören!" und "Die Musik der Pflanzen", eine Kombination aus Gräser bestimmen und kennenlernen sowie Forschungen rund um die Frage "Wie klingen und verknüpfen sich Pflanzen?".

Anmeldungen und Infos unter: unkraeuterschule@outlook.com


Eingestellt: 7. April 2016
Text: Hansjörg Hauser
Fotos: Hansjörg Hauser






Unkräuterschule - Aktuelles

Die Wiesen-Schlüsselblume, auch Himmelsschlüssel oder Petersschlüssel genannt.

Primula veris – Blume des Jahres 2016

Die Ähnlichkeit ihrer Blütenanordnung mit einem Schlüssel gab dieser Blume den Namen. Denn sie gleicht einem altertümlichen Holzschlüssel.

Der botanische Name kommt aus dem Lateinischen und leitet sich von Primus, also der Erste ab, da sie sehr früh im Jahr blüht.

"Vor langer Zeit fiel Petrus sein goldener Himmelsschlüssel auf die Erde. Er sandte sogleich einen Engel als Boten aus, um diesen zu holen. Als der Engel jedoch auf die Erde kam, wuchsen aus der Stelle, wohin der Schlüssel gefallen war, lauter gelbe Blumen – die Schlüsselblumen."

Diese Geschichte begleitet mich schon mein ganzes Leben, da ich als Kind ein himmelblaues Kleid mit einem goldenen Schlüssel am Gürtel hatte, mein Himmelschlüsselkleid.

Es gibt aber mehrere Schlüsselblumen:

  • die Hohe Schlüsselblume, auch Waldschlüsselblume oder Waldprimel genannt (Primula elatior),
  • die Stängellose Schlüsselblume, auch Stängellose Primel genannt (primula vulgaris)
  • und die Mehl-Schlüsselblume, auch Mehlprimel genannt (Primula farinosa), die jedoch rosa blüht
Achtung: Sie sind alle geschützt!

Zeigt die Schlüsselblume ihr gelbes Gewand
Kommt der Frühling bald ins Land.



Eingestellt: 28. Januar 2016
Text: Erika Stelzl
Fotos: Hansjörg Hauser






Unkräuterschule - Aktuelles

Zwischen den Jahren 2015 und 2016

Weihnachten – Genau wie damals

Nein, das sind ja Ausländer und noch drei dazu.
Schwarz ist dieser eine, Zimmer sind hier keine !
Mach die Türe zu, ich brauch meine Ruh !

Nein, die ist ja schwanger und so jung dazu.
das gibt Scherereien, und das Kind wird schreien.
Mach die Türe zu, ich brauch meine Ruh !

Nein, das sind so Typen und noch zwölf dazu !
Die solln weiterfahren mit den langen Haaren.
Mach die Türe zu, die stören meine Ruh !

Alles so geblieben, keiner lernt was dazu.
Damals so wie heute sind's die gleichen Leute.
Und auch ich und du??
Bleiben Türen zu ????

Ein Gedicht von Erich Kästner

Wir wünschen unseren Mitgliedern, Freunden, Unterstützern und Besuchern dieser Seite gesegnete Weihnachten und frohe Fest- und Feiertage!
Für das Jahr 2016 mögen alle Eure Wünsche in Erfüllung gehen und keine Türen verschlossen bleiben!

Das Vorstandsteam

Erika Stelzl – Angela Marmor – Kathrin Strauß – Susanne Dilger – Anja Heehler – Hansjörg Hauser


Eingestellt: 16. Dezember 2015
Text: Hansjörg Hauser
Fotos: Hansjörg Hauser






Unkräuterschule - Aktuelles

Aktuelles für Ende November/Anfang Dezember 2015

Mit Freude und Freunden in die Wildkräuterzukunft:

  • Mitgliederversammlung bestätigt Vorstandsteam bis 2017
  • Mitgliederzuwachs um fünf Prozent
  • Fortbildungsprogramm 2016 für Mitglieder lockt ab sofort
"Zuhören, austauschen und achtsam handeln!" Mit diesem Leitmotiv lässt sich auf ideale Weise die Stimmung der diesjährigen Mitgliederversammlung der Interessengemeinschaft Kräuterpädagogen Niederbayern/Oberpfalz beschreiben. Sie fand am 14. November 2015 in Niederwinkling im Landkreis Straubing-Bogen statt. Über 30 gekommene Mitglieder bestätigten nicht nur Erika Stelzl und Hansjörg Hauser als die beiden ersten Vorsitzenden, sondern auch Angela Marmor (Schriftführung), Kathrin Strauß (Kasse), Anja Heehler und Susanne Dilger (Beisitzerinnen) sowie Elisabeth Kindsmüller und Jutta Hiendl (Kassenprüferinnen) im Vorstandsteam bis zum Jahr 2017.

Die größte regionale Bayerische Interessengemeinschaft für Kräuterpädagogen ist inzwischen auf 127 Mitglieder angewachsen und erfreut auf Ihrer Homepage www.unkrautschule.de täglich im Durchschnitt 141 Besucher. Das ist ein Anstieg gegenüber dem Jahr 2014 um sieben Prozent.

"Die Qualität von Wildkräuterbildung und die Verbindung von Landwirtschaft und Naturschutz ist unser zentrale Botschaft", betonten in der offenen Diskussionsrunde viele Mitglieder. Sie dürfen mit stolz auf das kommenden Fortbildungsjahr blicken:

"Ihr Auftritt bitte!", eine Didaktik-, Methodik- und Leitungsfortbildung findet bereits im April 2016 mit Magister und Biologe Martin Krejarek aus Steyr/Oberösterreich statt. "Homöopathie aus Kräutern zur Gesunderhaltung des Hausgartens" steht im April und Mai 2016 vier Tage auf dem Programm. "Ethnobotanik der Gräser" ist Thema der landschaftsökologischen Fortbildungstags ebenfalls im Mai und die Lehrfahrt mit Kurseinheiten zu "Räuchern mit heimischen Wildkräutern im Alltag" und "Kranzlbinden als Ritual" an die Blumenschule Schongau runden im November 2016 das Bildungsjahr 2016 ab. Die Anmeldungen für Mitglieder laufen ab sofort. Das Programm ist hier im Login-Bereich nur für Mitglieder abrufbar.


Eingestellt: 23. November 2015
Text: Hansjörg Hauser
Fotos: Angela Marmor und Hansjörg Hauser






Unkräuterschule - Aktuelles

Einladung an alle Mitglieder der Kräuterpädagogen-Interessengemeinschaft Niederbayern/Oberpfalz

Jahresmitgliederversammlung 2016 mit Neuwahlen

Rituale stiften dem Leben Orientierung und geben Charakter. Auch die Mitgliederversammlung der größten bayerischen Interessengemeinschaft für Kräuterpädagogen gehört im Jahreslauf mit dazu.So lädt das Vorstandsteam alle Mitglieder, Kolleginnen/Kollegen der "ersten Stunde", ganz frisch beigetretene oder daran Interessierte Kräuterpädagoginnen/-en aber eben auch alle unsere Mitglieder aus allen existierenden Kräuterpädagogen-Ausbildungsorten ganz herzlich ein zur:

Mitgliederversammlung 2016
am Samstag, 14. November 2015 von 9:30 bis ca. 15 Uhr
nach Niederwinkling, Lkr. SR-BOG in das Gasthaus "Zum Heinerl"


Inhalte:
  • Bilderrückschau auf 2015 mit Jahresbilanz und heiter-interessanten Begegnungen
  • Neuwahl des Vorstandsteam und der Kassenprüfung
  • Vorstellung des neuen Fortbildungsprogramms für 2016
  • Kreativmarkt der Kräuterpädagogen "Markt für Mitglieder"
  • Diskussion und Austausch
Allen Mitgliedern geht dazu die Einladung schriftlich per Briefpost zu. Anträge an die Mitgliederversammlung und Wahlvorschläge können nur schriftlich bis zum 8. November 2015 an die Vorstandschaft gestellt werden.

Wir freuen uns auf Dein Mitdabeisein!

Das Vorstandsteam
Erika Stelzl – Angela Marmor – Kathrin Strauß – Susanne Dilger – Anja Heehler – Hansjörg Hauser




Eingestellt: 27. Oktober 2015
Text: Hansjörg Hauser
Fotos: justlandPLUS Medienagentur | Druck






Unkräuterschule - Aktuelles

NUR NOCH WENIGE PLÄTZE FREI!

Herzliche Einladung zur Lehr- und Erlebnisfahrt für Kräuterfreunde 2015!

Wir, die Interessengemeinschaft Kräuterpädagogen Niederbayern/Oberpfalz, laden alle interessierten Kräutermenschen zur Lehr- und Erlebnisfahrt recht herzlich ein. Kommen Sie doch mit und genießen Sie wunderbare Tage mit Austausch, kulturellen Highlights und vielen botanischen Überraschungen!

Unsere Reiseziele:
- Kräuterpädagogen-Projekte in Oberösterreich
- Bad Ischl – Kaiserstadt mit Oberösterreichischer Landesgartenschau
- Salzkammergut/Gmunden mit Erlebniswanderung am Grünberg
- Stift Kremsmünster – Geheimnisse alter Kräuterbücher
- Kulinarische Einmaligkeiten

Anmeldeschluss ist der 10. Juli 2015

Das detaillierte Programm und mehr Infos finden Sie hier!

Wir freuen uns auf Dich, auf Sie!

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Eingestellt: 9. Juni 2015
Text: Hansjörg Hauser
Fotos/Grafik: www.wikipedia.de (Zugriff vom 5. Juni 2015)






Unkräuterschule - Aktuelles

Kräutergrüne Ostergrüße an alle interessierten Leser und die Mitglieder unserer Unkräuterschule

Die Vorstandschaft


Eine kleine Samenschleuder die unsere Gärten eroberte

ist das Behaarte Schaumkraut oder Gartenschaumkraut (Cardamine hirsuta). Bis zu 1,40 m reicht die "Schussweite" dieses Zwerges – eine beachtliche Leistung!

Fast jeder kennt diese Pflanze, um die es hier geht, aber kaum einer weiß wie sie heißt. Nicht in jedem Gartenkräuterbuch ist sie zu finden und doch erobert sie weites Terrain in rasendem Tempo.

Die eigentliche Heimat des Behaarten Schaumkrautes sind Dünentälchen an der Küste. Zwischen 1970 und 1980 tauchte es als Seltenheit erstmals auf und wie es seinen Siegeszug in unsere Gärten antrat ist eine Geschichte für sich!

Mit Feldsalat noch aus dem Herbst und dem ersten Löwenzahn ist das wüchsige Kraut ein willkommener Vitaminspender in der zeitigen Frühjahrsküche. Noch bevor Bärlauch und Scharbockskraut aus dem Boden spitzen zieren das Kraut oft schon winzige weiße Blüten.

Als Mitglied der Pflanzenfamilie der Kreuzblütengewächse ist das Schaumkraut eng verwandt mit dem Wiesenschaumkraut, das später feuchtere Senken und Wiesen mit einem lila-weißen Schleier überzieht.

Zur Verwandtschaft gehören unter zahlreichen anderen auch Gartengemüse und bekannte Kräuter wie Rettich, Radieschen, Meerrettich, Rucola, Gartenkresse wie auch Brunnenkresse und Knoblauchsrauke. Allen gemein ist ein Inhaltsstoff der die pikante Schärfe in aller Munde bringt: genannt "Senfölglykoside"

Wer die Pflanze zur Samenreife jätet, trägt mehr zu ihrer Verbreitung denn zum Gegenteil bei, aber das sollte mit dem Wissen um deren vitalisierende Inhaltsstoffe nun direkt Freude bereiten.
Guten Appetit!





Eingestellt: 01. April 2015
Text und Fotos: Angela Marmor www.lustaufunkraut.de






Unkräuterschule - Aktuelles

Augen auf!
Ich bin der Teufelsabbiss und Blume des Jahres 2015!
Lasst mich stehen!


Wer hätte das gedacht! Noch vor über 500 Jahren hat man aus mir feine Destillate gewonnen und mich so als Pestschutz eingenommen. Die Zeiten ändern sich und so ist auch meine Wirkung gegen Schüttelfrost und stechendes Herz ebenfalls in Vergessenheit geraten. Ich erinnere mich noch gut, wie damals der Teufel meine heilsame Wurzel (Rhizom) abgebissen hat, aus lauter Neid wegen meiner starken Wirkung. Spuren des Schmerzes hat er allemal an mir hinterlassen, der arge Kerl. Mein Name "Teufelskralle", bot. Succisa pratensis von lat. succisus, was "unten abgeschnitten" bedeutet, geht nämlich noch heute auf dieses Ereignis zurück.

Ich bin inzwischen leider eine gefährdete Pflanze! In Ostbayern sogar schon mit der Vorwarnstufe nach der Roten Liste versehen. Es ist arg geworden um mich, dabei bin ich doch wirklich eine sehr Hübsche! Meine Blüten sind richtig halbkugelig und so kann man mich kaum mit Skabiosen und Witwenblumen verwechseln, obwohl wir alle in die Familie der Kardengewächse gehören. Meine Hüllblätter sind kürzer als die Blütenblätter und so bin ich auf Anhieb gut zu erkennen. Außerdem sind meine Randblüten nicht strahlig. Also alles mit ein wenig "Schaulust" kein Bestimmungsproblem!

Ja, Blume des Jahres bin geworden, weil meine Lebensräume in den ich wohne immer weniger werden. Ich brauche zum Leben feuchte und vor allem magere Wiesen. Offene Landschaften, Moor- und Heidegebiete sowie Graben- und Wegränder sind mir am Liebsten. Doch weil die Menschen genau diese Landschaften zu intensiv nutzen oder gar nicht mehr nutzen, wird meine Heimat entweder überdüngt oder sie wächst zu und verbuscht. Von solchen Brachflächen verschwinde ich ganz schnell.

Die Loki-Schmidt-Stiftung hat mich zur "Blume des Jahres" erkoren, damit ihr auf mich und meine Lebensräume besser aufpasst und die Artenvielfalt schätzen lern!
Wenn ihr mich findet, dann lasst mich bitte stehen und freut Euch einfach an mir!


Eingestellt: 20. Januar 2015
Text: Hansjörg Hauser
Fotos: Loki Schmidt Stiftung, Hamburg. Wir danken für die urheberrechtliche Überlassung






Unkräuterschule - Aktuelles

Zwischen den Jahren 2014 und 2015
Rezept gegen kalte Füße und laufende Nasen:
Holunder-Apfelsaft-Punsch á la Erika und Angela


1 Liter Apfelsaft, hausgepresst
½ Liter Holunderbeerensaft von daheim
½ Liter Rotwein, eher lieblich
¼ Liter Orangensaft, frisch gepresst
2 – 3 Anissterne
2 cm Stück Ingwerwurzel, klein geschnitten
1 Zimtstange
1 – 2 Messerspitzen Lebkuchengewürze aus Muskat, Kardamom, Nelken und Piment
2 Lorbeerblätter
1 Eibennadel, frisch gezupft
1 Mistelzweiglein vom Apfelbaum
Zucker oder Honig nach Geschmack

Alle Zutaten zusammen erhitzen und ganz kurz, wirklich nur ganz kurz, aufkochen lassen. Dann 30 Minuten abgedeckt ziehen lassen, abschmecken. Auf Trinktemperatur abkühlen lassen und genießen. Alternativ kann zu Neujahr etwas Gin (50 ml) diese Menge noch sehr verfeinern.

Zum Wohl!
Danke für den gemeinsam gegangen Weg!

Das Vorstandsteam wünscht allen Mitglieder der Interessengemeinschaft Kräuterpädagogen Niederbayern/Oberpfalz und allen Besuchern dieser Seite frohe und gesegnete Weihnachten und ein gutes, gesundes neues Jahr 2015!

Erika Stelzl - Angela Marmor - Kathrin Strauß - Susanne Dilger - Anja Heehler - Hansjörg Hauser


Eingestellt: 18. Dezember 2014
Text: Erika Stelzl, Angela Marmor und Hansjörg Hauser
Fotos: Hansjörg Hauser











Unkräuterschule - Aktuelles

Mitgliederversammlung für 2015:
Angela Eiblmeier erhält den
"Goldenen Kräuterbuschen 2014"
Fortbildungsprogramm für 2015 ist ein Highlight - Anmeldungen ab sofort!

"Angela war zu Stelle, wann immer es ihr möglich war!", hieß es in der Laudatio des ehrenamtlichen Vorstandsteams auf der Mitgliederversammlung der Interessengemeinschaft Kräuterpädagogen Niederbayern/Oberpfalz am 16.11.2014 in Sallach/Geiselhöring. Die einzigartige Auszeichnung wurde erstmals verliehen. Kräuterpädagogin Eiblmeier erhielt den "Goldenen Kräuterbuschen" für ihre selbst gestalteten, ökologisch nachhaltigen und sehr dekorativen Wildkräuterelemente auf der Landesgartenschau 2014 in Deggendorf und ihre Präsenzauftritte für Bayerns größte, regionale Kräuterpädagogen-Zusammenschluss.

Als weiterer Höhepunkt begeisterte das Mitglieder-Fortbildungsprogramm 2015. Das detaillierte Programm steht ab sofort im Login-Bereich zur Verfügung. Anmeldung nimmt die Angele Marmor ebenfalls ab sofort entgegen. Einmalige Besonderheiten im kommenden Jahr sind der Heilpflanzenworkshop mit der Buchautorin und Heilpraktikerin Margret Madejsky aus München, der Botanik-Praxis-Tag mit Dr. Willy Zahlheimer von der Regierung von Niederbayern, "Von heimischen Pflanzen zum Papier", zwei Pflanzen-Werkstatt-Tage mit Ing. Georg Schramayr und Petra Paszkiewicz aus Wien/Niederösterreich sowie die Dreitage-Lehrfahrt ins Salzkammergut.

Beschlossen wurden Anmelde- und Geschäftsbedingungen für die Fortbildungsveranstaltungen. Zudem wünschten sich die Kräuterpädagogen intensiver Informationen zum Artenschutz und erwähnten Rohrkolben (Typha spec.) und Pilze als konkrete Beispiele. Zum zweiten Mal fand ein "Markt für Mitglieder" statt. Neun Mitglieder boten eigene Wildkräuterprodukte zum Verkauf an.
Das neue Portal für regionale Lebensmittel und Dienstleistungen aus der Landwirtschaft www.regionales-bayern.de wurde vorgestellt und den Mitgliedern ein Eintragen und das Nutzen empfohlen.
Die Interessengemeinschaft Kräuterpädagogen Niederbayern-Oberpfalz hat inzwischen 121 Mitglieder, ihre Homepage wurde 2014 um 5 % mehr angeklickt als im Vorjahr und im Durchschnitt besuchten 2014 täglich 139 interessiere Menschen die Homepage, 6 % mehr als im Jahr 2013.


Eingestellt: 21. November 2014
Text: Hansjörg Hauser
Fotos: Hansjörg Hauser






Unkräuterschule - Aktuelles

Hag - Hagerinnen - Hecken und Behaglichkeit
Wiesenköniginnen zaubern mit Hagebutten und Vogelbeeren

"Mir scheint die Sonne ins Gesicht!", sagt begeistert die Kräuterpädagogin und Wiesenkönigin Christine Aigner aus Simbach im Lkr. Dingolfing-Landau. Sie und Ihre Kräuterpädagogen-Kolleginnen aus Landshut und Regensburg weihten Ende September 2014 auf der diesjährigen Bayerischen Landesgartenschau in Deggendorf mit "frechen Früchtchen" in herbstliche Heckgeheimnisse ein. Junges Publikum war diesmal besonders begeistert, vor allem als sie von den alten Wörtern "Hag", "einhagen" und "Behaglichkeit" aus der kulturgeschichtlichen Welt der einstiegen Hage, heute "Hecke" erfuhren.
Susanne Dilger, Kräuterpädagogin aus Regensburg ist sich sicher: "Artenvielfalt und Naturbegeisterung für Heckenfrüchte und Heckengeschichten lässt sich kaum spannender als in der farbenfrohen Herbstzeit vermitteln!".

Tausende Besucher waren deshalb auch von Ebereschenmus, Schlehenchutney und Kornelkirschen-Likör der Wiesenköniginnen begeistert. Besonderer Höhepunkt: Schnupperführungen ins Heckengebüsch mit dem Erleben der ökologischen Wertigkeit von heimischen Hecken in der ostbayerischen Landschaft.

Die Landshuter Wiesenköniginnen unter der Leitung von Kräuterpädagogin Lisa Fleischmann haben sich so einen neuen "Zweitnamen" gegeben: "Die Hagerinnen"!

Hinweis für alle Mitglieder der Interessengemeinschaft Kräuterpädagogen Niederbayern/Oberpfalz: Die diesjährige Mitgliederversammlung mit "Mitglieder-Markt der Möglichkeiten" findet am Sonntag, den 16. November 2014, Beginn 14 Uhr im Gasthof Hagn in Sallach bei Geiselhöring, Lkr. Straubing-Bogen statt. Die schriftliche Einladung folgt!


Eingestellt: 26. September 2014
Text: Hansjörg Hauser
Fotos: Christine Aigner und Wiesenköniginnen-Team






Unkräuterschule - Aktuelles

Deggendorfer Kräuterpädagoginnen entzünden Wildkräuter-Feuerwerk und tragen zum Halbzeit-Erfolg der Landesgartenschau 2014 bei

"Die jungen Wilden von der Wiese" machten bislang außergewöhnliche "Lust auf Unkraut" bei der diesjährigen Bayerischen Landesgartenschau in Deggendorf. Dass damit zur Halbzeit Ende Juli 2014 mit unglaublichen 420.000 Besuchern alle Erwartungen übertroffen wurden, dazu trugen auch die Kräuterpädagoginnen der Interessengemeinschaft Niederbayern/Oberpfalz aus dem Raum Deggendorf bei.

Mit Wildkräuter-Rad-Rätsel, Entdeckungsreisen durch den Kosmos Wiese, zauberhaften Pflanzenmärchen, Badesalz und Salben aus Wildkräutern, bildschönen Wiesenleuchten aus Gräsern und Kräutern begeisterten die Kräuterpädagoginnen täglich 4.700 Gäste.

Das Wildkräuter-Feuerwerk entzündeten die engagierten Mitglieder der Interessengemeinschaft Angela Eiblmeier aus Osterhofen, Josefine Moser-Würfl aus Hengersberg, Karin Müller aus Winzer, und Marlene Nüssl aus Otzing. Diesen Kolleginnen verdanken wir, dass Kräuterpädagogen in Ostbayern nicht nur Werte schaffen, sondern Kinder und Erwachsene nachhaltig für das "Grüne Kleid der Erde" begeistern.

Perfekte Vorarbeit zu diesem guten Gelingen leisteten Christiane Jahrstorfer vom AfELF in Deggendorf und Babette Menz von der Bayerischen Landesanstalt für Gartenbau und Weinbau, Veitshöchheim.

Dafür allen Aktivistinnen ein wunderbares, herzliches Dankeschön!

Die nächsten Aktionstage der Interessensgemeinschaft Kräuterpädagogen Niederbayern/Oberpfalz finden am 14./15. August 2014 ("Kräuterbuschenbinden - alte Tradition neu belebt") und am 17./18. September 2014 ("Freche Wildfrüchtchen im Herbst") statt.


Eingestellt: 30. Juli 2014
Text: Hansjörg Hauser
Fotos: Angela Eiblmeier und Team Deggendorf






Unkräuterschule - Aktuelles

Neues Wildkräuterkochbuch von Mitglied und Kollegin
Margarete Vogl schmeichelt schmackhaft ab sofort dem Gaumen!

"Ich will Ihren vielfältigen Geschmack treffen", sagt Kräuterpädagogin und Mitglied der Interessengemeinschaft Niederbayern/Oberpfalz Margarete Vogl aus Tiefenbach bei Passau. Dass der Kräuterpädagogin das ausgezeichnet gelingt beweist Ihr neuestes und drittes Buch "Wildkräuter in der Vollwertküche". 140 köstliche vegetarische Rezepte mit heimischen Wildpflanzen lassen jedem Fan von ausgefallenen Wildkräutern und Wildfrüchten das Wasser im Munde zusammenlaufen.

Egal ob Nachkerzen-Bratkartoffeln, Schlehen-Trinkessig oder ausgebackene Akazienblüten, jeder findet in dem Werk seinen Lieblings-Gaumenschmeichler. Gigantisch aber sind vor allem Margaretes selbstgemachte Fotoaufnahmen. Sie machen aus dem feinen Buch eine faszinierende Weide für Augen und Magen!

Sie erhalten das Buch ab sofort druckfrisch im Buchhandel. Mehr über Margarete Vogl unter www.gesundesessen.de oder bei der Unkrautschule www.unkrautschule.de


Eingestellt: 3. Juni 2014
Text: Hansjörg Hauser
Fotos: Margarete Vogl






Unkräuterschule - AktuellesMehrWERT schaffen - Kräuterpädagogen mit dabei!

Fachtagung 2014 für erlebnisorientierte Angebote
auf dem Bauernhof und in der Natur ein toller Erfolg!


"MehrWERT schaffen, für unsere Besucher und Kursteilnehmer und dabei Wissen und Können erweitern!" Aus diesem Grund nahmen die Kräuterpädagogen Maria Sponfeldner (Cham), Katharina Sträußl (Straubing-Bogen) und Hansjörg Hauser (Regensburg) an der diesjährigen Fachtagung für erlebnisorientierte Angebote auf dem Bauernhof und in der Natur teil.

Neben "Green Care" als methodische Auseinandersetzung mit der rezeptiven Wirkung von Natur und Wildkräutern, genossen die Kräuterpädagogen faszinierende Praxisworkshops bei Dr. Gerhard Schad, Erlebnispädagoge an der Uni Würzburg und lernten neue Aktionen rund um die Tradition der Wildkräuterkulinarik aus der Bauernküche kennen. Ein besonderer Höhepunkt war das Kennenlernen von Übungen zum Thema "Der Weg ins Herz des Publikums – Schauspiel bei Erlebnisführungen".

Als wichtige Elemente für die Qualitätssicherung der kräuterpädagogischen Arbeit der Teilnehmer aus der Interessengemeinschaft Niederbayern/Oberpfalz zeigten sich der Fachaustausch und die Informationsbörse "Wertebildung mit der Natur".

Die Tagung fand Ende März 2014 in Bad Windsheim statt. Veranstalter war das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Über 250 Anbieter/Anbieterinnen traffen sich zum Saisonauftakt 2014.


Eingestellt: 17. April 2014
Text und Fotos: Hansjörg Hauser






Unkräuterschule - AktuellesNatur des Jahres 2014

Liebe Naturfreunde, Kräuterbegeisterte und
Mitglieder unserer Interessengemeinschaft,


wie jedes Jahr aufs Neue werden von verschiedenen Jurys bemerkenswerte Pflanzen und Tiere zu "Akteuren" gekürt. Dabei handelt es sich nicht nur um seltene oder wenig bekannte Arten, sondern auch Wohlbekanntes findet hier seinen Platz. Zurecht – denn wie oft gerät in Vergessenheit, was für vergangene Generationen in verschiedenster Weise von wichtiger Bedeutung war.

Das Maiglöckchen, Symbol der Reinheit und Demut, indes ist keinesfalls zum Verzehr geeignet und Giftpflanze dieses Jahres. Zur Vorsicht sei hier gemahnt, denn selbst der intensive Duft der Blüten kann das Wohlbefinden beeinträchtigen. Vor allem die Blüten aber auch alle anderen Pflanzenteile enthalten herzwirksame Glykoside, die stark giftig wirken.

Einst wurden getrocknete Maiglöckchenblüten dem Schnupftabak beigemischt zur Aromatisierung und zur Steigerung des Niesreizes.

Schon gar nicht sollte man das Maiglöckchen mit dem schmackhaften Bärlauch verwechseln, der mit weiter steigender Tendenz Einzug in die Küche hält.

Schönheit und Gefahr – so nahe kann es beieinander liegen.Vielleicht gerade deshalb war es Inspiration für den Dichter Hoffmann von Fallersleben (1798-1874):

DAS MAIGLÖCKCHEN ...

Maiglöckchen läutet in dem Tal,
Das klingt so hell und fein.
So kommt zum Reigen allemal,
Ihr lieben Blümelein.

Die Blümchen blau und gelb und weiß,
Die kommen all herbei,
Vergissmeinnicht und Ehrenpreis,
Zeitlos und Akelei.

Maiglöckchen spielt zum Tanz im Nu,
Und alle tanzen dann.
Der Mond steht ihnen freundlich zu,
Hat seine Freude dann.

Den Junker Reif verdross das sehr,
Er kommt ins Tal hinein,
Maiglöckchen spielt zum Tanz nicht mehr,
Fort sind die Blümelein.

Doch kaum der Reif das Tal verlässt,
Da rufet wiederum
Maiglöckchen zu dem Frühlingsfest
Und läutet bim, bam, bum.

Nun hält´s auch mich nicht mehr zu Haus,
Maiglöckchen ruft auch mich,
Die Blümchen geh´n zum Tanz hinaus,
Zum Tanze geh auch ich.


Eingestellt: 06. Februar 2014
Text und Fotos: Angela Marmor






Unkräuterschule - AktuellesWANN FÄNGT WEIHNACHTEN AN ???

Wann fängt Weihnachten an?
Wenn der Schwache
dem Starken die Schwäche vergibt.
wenn der Starke
die Kräfte des Schwachen liebt,
wenn der Habewas
mit dem Habenichts teilt,
wenn der Laute
bei dem Stummen verweilt
und begreift,
was der Stumme ihm sagen will,
wenn der Leise
laut wird
und das Laute still,
wenn das Bedeutungsvolle
bedeutungslos,
das scheinbar Unwichtige
wichtig und groß,
wenn mitten im Dunkel
ein winziges Licht
Geborgenheit,
helles Leben verspricht,
und du zögerst nicht,
sondern du
gehst so wie du bist
darauf zu,
dann
ja, dann
fängt Weihnachten an.

© Rolf Krenzer, Dillenburg


Liebe Kräuterbegeisterte,
liebe Kräuterpädagogen-Mitglieder unserer IG,


wir wünschen Ihnen und Euch allen, dass genau dieses Weihnachten stattfindet, mit dem wir alle den Stress und die Hektik des Alltags hinter uns lassen können und uns auf den wahren Hintergrund von Weihnachten besinnen.

In diesem Sinne wünschen wir allen Besuchern dieser Seite ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und für das neue Jahr 2014 viele glückliche und zufriedene Momente, gute Gespräche und ein verständnisvolles und friedvolles Miteinander unter uns und auf der ganzen Welt.


Das Vorstandsteam der Interessengemeinschaft Kräuterpädagogen Niederbayern/Oberpfalz sagt vielen Dank!!

Erika Stelzl - Angela Marmor - Kathrin Strauß - Hansjörg Hauser - Anja Heehler - Susanne Dilger

Eingestellt: 18. Dezember 2013
Text: Kathrin Strauß
Fotos: Angela Marmor, Hansjörg Hauser






Unkräuterschule - AktuellesNeues Vorstandsteam erweitert!
Neues Jahressprogramm 2014 setzt botanische und handwerkliche Akzente!
Mitgliederversammlung erstmals mit "Markt für Mitglieder"!

Mit den Kräuterpädagoginnen Susanne Dilger aus Regenburg und Anja Heehler aus Bad Kötzting erweiterten die Mitglieder der Kräuterpädagogen-Interessengemeinschaft Niederbayern/Oberpfalz auf ihrer Jahresversammlung im November 2014 auf Burg Falkenstein im Landkreis Cham ihr Vorstandsteam. Ziel der personellen Erweiterung ist es, die kreative Fülle an ehrenamtlichen Aufgaben und die Rolle der Kräuterpädagogen in der ostbayerischen Natur- und Umweltbildung, auf mehrere Schultern zu verteilen.

Erika Stelzl (Rattenberg) und Hansjörg Hauser (Regensburg), die beiden Vorsitzenden sowie Angela Marmor (Schriftführung, Mallersdorf-Pfaffenberg) und Kathrin Strauß (Kasse, Geiselhöring) erhielten für die kommenden zwei Jahre nachhaltige Bestätigung in ihren Ämtern im Vorstandsteam.

Knapp 120 Kräuterpädagogen als Mitglieder zählt die Interessengemeinschaft Niederbayern/Oberpfalz inzwischen. Im Jahr 2013 traten erstmals Kolleginnen aus Oberfranken und Mühldorf am Inn bei. Eine Besonderheit der Jahresrückschau stellte die Auswertung der Internetzugriffe auf die Homepage dar: 48.500 interessierte Menschen klickten sich durch die Rekordzahl von 193 verschiedenen Veranstaltungen und 77 persönlichen Angebotsportraits der Mitglieder. Das sind 17 % mehr im Vergleich zum Vorjahr.

Höhepunkt der Jahresversammlung war der erstmals durchgeführte "Markt für Mitglieder". 7 Kräuterpädagoginnen präsentierten und boten ihre Wildkräuter- und Produktschätze erfolgreich im Kollegenkreis an. So machten selbst gemachte Strohgeflechte, "Rouda Hopfa"-Sirup, Pflanzendrucke, Wildkräuternudeln, Brotaufstrichen und Ölen ihre neuen und bisherigen Besitzer glücklich.

Das neue Fortbildungsprogramm 2014 mit Lehrfahrt, 4 Einzelseminaren und Exkursionen sowie den Aktionen auf der Landesgartenschau 2014 in Deggendorf ist für die Mitglieder im LOGIN-Bereich zum Downloaden ab sofort verfügbar.


Eingestellt: 21. November 2013
Text: Hansjörg Hauser
Fotos: Kathrin Strauß, Angela Marmor, Hansjörg Hauser






Unkräuterschule - 10 jähriges Jubiläum
Unkräuterschule - Aktuelles - 10 jähriges JubiläumJubeltag "10 Jahre IG Niederbayern/Oberpfalz"
Ein Netzwerk der Kräuterpädagogen, von dem andere nur träumen, feierte!

Lachen, Austausch, Rückschau und ein froher Blick nach vorn. Nach 10 Jahren sind die Zeiten des belächelt werden vorbei! Am 27. April 2013 feierte die Interessengemeinschaft Kräuterpädagogen Niederbayern/Oberpfalz ihren 10. Geburtstag als Fest der Wildkräuter, als kreatives Ereignis, als besonderen Tag.

Gäste aus Politik und Behörden betonten den Idealfall einer "einst EU-geförderten, landwirtschaftlichen Qualifizierungsmaßnahme", die inzwischen selbständig geworden ist: "Jede Kräuterpädagogin, jeder Kräuterpädagoge ist sich der Verantwortung für das Ganze bewusst, und darauf können Sie stolz sein", gratulierte LLD Georg Mayer vom Landwirtschaftsamt in Cham.

Die beiden Vorsitzenden Erika Stelzl und Hansjörg Hauser freuten sich über fast 60 angereiste Mitglieder die inzwischen einen wichtigen Platz in der nachhaltigen Landbildung rund um Wildkräuter, Landwirtschaft und Naturschutz in Ostbayern einnehmen.

Kräuter-Trommler Sigi Lee Nachreiner, das Musik- und Kabarett-Duo "Vois", die Festrede des Steirischen Alm- und Kräuterexperten Franz Bergler sowie lustige Strickmützen und selbstgebundene Kranzerl schenkten allen einen unvergesslichen Tag nach dem Motto "Wir sind uns alle grün!"

Die Vorstandschaft sagt "Vergelt's Gott" allen die planten, vorbereiteten, organisierten, gestalteten oder einfach nur gekommen sind!

Zum Erleben der tollen Momente "10 Jahre IG Kräuterpädagogen Niederbayern/Oberpfalz" einfach auf die Bilder klicken!


Eingestellt: 29. April 2013
Text: Hansjörg Hauser
Fotos: Angela Marmor und Stefanie Stelzl






Unkräuterschule - Aktuelles - Der Frühling lässt sich nicht mehr ausbremsen!
Jetzt Leberblümchen - Blume des Jahres 2013 - aufspüren!

Den Winter einfach Winter sein lassen! Nicht jammern, nicht klagen, denn bald ist es soweit und die Frühlingssonne schafft es mit Ihren warmen Strahlen, die ersten Pflänzchen aus dem kühlen Boden zu locken.
Jetzt heißt es: Aufgepasst! Unterwegs in lichten Laubwäldern, leuchten da plötzlich kleine blaue Köpfchen elfengleich durch braunes Laub und weiß-kalten Schneeresten. Ja, es sind die Leberblümchen. Die Loki-Schmidt Stiftung Naturschutz Hamburg erkor den kleinen Schatz zur "Blume des Jahres 2013".
Warum? Weil alte, würdige Laubwald-Standorte selten geworden sind und nachfolgende Aufforstungen wenig lebensraumfreundlich für das Leberblümchen sind. Außerdem verschenken die noblen Leberblümchen ihren Pollen an die ersten Bienen, Käfer und Schwebfliegen des Frühlings.
Schließlich erfreuen diese Blümlein doch so sehr unsere Herzen mit Ihrem frischen blauen Leuchten.

Nein, diesmal nicht pflücken, weder essen noch verkochen! Einfach bewundern und staunen.
Die zarte Pracht genießen, einfach mal Stille stehen und die Seele baumeln lassen.

Die Leberblümchen wachsen im Wald
Sie rufen uns zu: der Frühling kommt bald.
Ihre Farbe ist wie der Himmel, so blau,
und sie vertreiben so des alltags Grau.
Sie blühen klein zu unseren Füßen
und wollen keck den Frühling begrüßen.

(Autor Unbekannt)


Ich wünsche Euch allen einen aufmerksamen und achtsamen Gang in den Frühling!

Eure Kräuterpädagogin Claudia Vögele aus Berching


Eingestellt: 13. Februar 2013
Text: Claudia Vögele
Fotos: Claudia Vögele, Angela Marmor und Eva Utz-Hiltl






Unkräuterschule - Aktuelles - Ein Jahr geht zu Ende ein neues öffnet sich uns!

Freude und Leidenschaft an wilden Kräutern sowie besonnenes Handeln prägten dieses Jahr.
Die 110 Mitglieder der IG Kräuterpädagogen Niederbayern/Oberpfalz gehen nach der Mitgliederversammlung im Dezember 2012 mit neuen Ambitionen und neuen Werbematerialen ins Jahr 2013. Sie bildeten sich fachlich und pädagogisch fort und genossen dabei den kollegialen, menschlichen Austausch.
169 einzelne Veranstaltungsangebote der Mitglieder bereicherten das Wildkräuterjahr. 41.000 verschiedene Besucher klickten sich 2012 auf diese Homepage, 4 % mehr als im Jahr 2011. Das sind täglich 112 Menschen mit Interesse an unseren Aktivitäten.
Diese Kontinuität der gemeinschaftlichen Arbeit ist weiter gewachsen - und trägt Dank aller Kräuterpädagogen besondere Früchte: Die IG Kräuterpädagogen Niederbayern/Oberpfalz feiert 2013 ihr 10-jähriges Bestehen!

Doch jetzt soll Ruhe sein, Stille sein, damit in den Winternächten "neues Brot" wachsen kann:

Es wächst viel Brot in der Winternacht

Es wächst viel Brot in der Winternacht,
weil unter dem Schnee frisch grünet die Saat,
erst wenn im Lenze die Sonne lacht,
spürst du, was Gutes der Winter tat.

Und deucht die Welt dir öd`und leer,
und sind die Tage dir rauh und schwer;
Sei still, und habe des Wandels acht,
es wächst viel Brot in der Winternacht.

Friedrich Wilhelm Weber

Gesegnete Weihnachten wünschen wir allen unseren Mitgliedern und Besuchern dieser Seite. Für das neue Jahr alles Gute, Gesundheit, Mut, Kreativität, Frieden und stets ein offenes Herz für Begegnungen!

Das Vorstandsteam sagt Dankeschön!

Erika Stelzl – Angela Marmor – Kathrin Strauß – Hansjörg Hauser


Eingestellt: 20. Dezember 2012, Text: Hansjörg Hauser





Unkräuterschule - Aktuelles - Schlehen auf skandinavischDas Fortbildungsprogramm 2013 ist da!

Brandneu, fachlich hochwertig und pädagogisch kreativ präsentiert sich das Fortbildungsprogramm 2013 für die Mitglieder der Interessengemeinschaft Kräuterpädagogen Niederbayern/Oberpfalz.

Es kann ab sofort im login-Bereich eingesehen und ausgedruckt werden.
Die Anmeldungen laufen bereits!
Es gibt Beschränkungen bei der Anzahl der Teilnehmenden.

Neben einem Fachtag zu alten und neuen Gemüsesorten im Hausgarten und deren Samengewinnung, bilden der kreative Praxistag „Musikinstrumente aus Naturmaterialien selbst gemacht“ und „Methodenvermittlung in der Gartentherapie für die Arbeit im Krankheitsbild Demenz“ einen Höhepunkt im ersten Halbjahr 2013.

Highlight in der zweiten Jahreshälfte ist der Pflanzenbestimmungstag zu Schmetterlings- und Lippenblütlern sowie Braunwurzgewächsen mit der Buchautorin und Biologin Dr. Rita Lüder und der Thementag „Neues aus der Welt der Pflanzeninhaltsstoffe“. Dazu gibt der Apotheker und Pharmazeut Roland André als ausgezeichneter und unkonventioneller Wissensvermittler sein Bestes.

Das Fortbildungsprogramm 2013 ist das Ergebnis der Kooperation im Netzwerk zwischen den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Cham und Deggendorf sowie der größten regionalen Kräuterpädagogen-Interessengemeinschaft Bayerns, der IG Niederbayern/Oberpfalz.

Die Fortbildungen sind exklusiv für die Mitglieder der IG Kräuterpädagogen Niederbayern/Oberpfalz.
Sollten freie Plätze für Nicht-Mitglieder verfügbar sein, entscheidet eine Warteliste.


Eingestellt: 10. Dezember 2012, Text: Hansjörg Hauser



 

 

 


Unkräuterschule - Aktuelles - Schlehen auf skandinavischSchlehen auf skandinavisch: Gebratene Schlehen!

Ötzi musste wissen was gut war und schmeckte: Schlehenfrüchte. Ötzi trug sie als Proviant bei sich. Schlehen sind jetzt reif! Bereits in der Jungsteinzeit gehörten Schlehen auf den Speiseplan und mit Sicherheit wusste niemand um die belebende, entzündungshemmende sowie Magen und Körper stärkende Wirkung. Sie mundeten einfach und machten müde Geister wieder munter.

Nur schade, dass wir Bayern Schlehen in der Menüvielfalt fast vergessen haben. Was bietet sich da in diesem Herbst an: Ein Blick über den Zaun nach Dänemark, Schweden, Norwegen und Finnland.

Erika Stelzl, Bäuerin und Kräuterpädagogin aus dem Landkreis Straubing-Bogen hat da ein tolles Rezept aus Skandinavien entdeckt: Gebratene Schlehen. Als erste Vorsitzende der Interessengemeinschaft Kräuterpädagogen Niederbayern-Oberpfalz weiß sie, Schlehen schmecken noch fruchtiger und noch pflaumig-süsser, wenn die Früchte Nachtfrost oder Gefriertruhe bekommen haben.

Rezept "Gebratene Schlehen"
1 Handvoll Schlehen pro Person
1 EL Zucker pro Person
Butterflocken

Passende Auflaufform mit Butter ausstreichen. Schlehen in die Form geben, so dass sie den Boden ganz bedecken. Darauf den Zucker streuen und Butterflocken nach Belieben darauf setzen. Im Backofen bei ca. 200 Grad braten bis der Zucker leicht karamellisiert. Die gebratenen Schlehen "natur" oder mit Vanilleeis servieren und genießen.
Guten Appetit!

Gedicht
Noch ein Sommermorgen, nur kühler ins Blau getaucht. Die Luft ringt mit den Herbstboten, Schlehen sind prall und reich an Frucht. Die Äcker atmen auf, befreit von der Last. Wir sind noch jung und fangen doch schon an zu altern.

Aus: "Schreiben in Greiz", Hrsg.: Günther Ullmann, Geest Verlag 2005


Rezept und Text: Erika Stelzl und Hansjörg Hauser - 18. September 2012 Eingestellt: 20. September 2012


Unkräuterschule - Aktuelles - Erfolgreich auf der Suche nach Farnblüten!Erfolgreich auf der Suche nach Farnblüten!

Ostbayerische Kräuterpädagogen gönnten sich heitere Pflanzenfortbildung

Wurmfarne, Straußfarne aber auch Buchen- und Frauenfarne entrollten sich magisch und wildromantisch auf den Wegen entlang der Praxis-Sommerfortbildung zum Thema "Pflanzen an Still- und Fließgewässern - Schatzkiste Donau" am 24. Juni 2012. Wo waren blos Farnblüten zu finden und wer gilt als Frau und wer als Mann bei den Farnen?

Selbstverständlich (!) konnten die Fragen im Perlbachtal bei Mitterfels, an den Parkstettener Weihern bei Straubing und an der Donau bei Reibersdorf gelöst werden. Wissbegierig ließen sich die Kräuterpädagogen der Interessengemeinschaft Niederbayern-Oberpfalz ihre Artenkenntnis und Methodenkompetenz qualitätvoll erweitern. Dazu zählten das Entdecken und Erleben von Blutwurzhybriden, Katzenschwanzmoosen, Wasserpest, Kälberkröpfen und Flatterbinsen.
Schließlich macht kräuterpädagogische Vermittlung noch viel mehr Spaß, wenn das richtige Vermittlungswerkzeug zum Einsatz kommt!

Kooperationspartner waren diesmal Diplombiologe Josef Simmel vom Lehrstuhl für Botanik (Prof. Poschlod) der Universität Regensburg und Jürgen Gill von der Geschäftsstelle des Bund Naturschutz Deggendorf (Initiator der "Schatzkiste Donau"). Beide Experten leiteten mit viel Einfühlungsvermögen und Heiterkeit den intensiven Fach-Fortbildungstag bei dem auch der kollegiale Austausch nicht zu kurz kam.
Dafür sagt die Vorstandschaft der IG nochmals ein herzliches "Vergelt's Gott!"

Die nächste Fortbildung der IG - in Kooperation mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Deggendorf - findet am Samstag, den 22. September 2012 zum Thema "Element Feuer und Wildnisküche" statt.

Anmeldung unter poststelle(at)alf-dg.bayernde

Ihre Erfahrungen und ihr Wissen geben die Kräuterpädagogen der Interessengemeinschaft Niederbayern-Oberpfalz gerne auch an Sie weiter

Anmeldung und Information bitte hier klicken.



Für die Zusammenstellung: : Hansjörg Hauser – 01.Juli.2012
Eingestellt: 02. Juli 2012


Unkräuterschule - Aktuelles - 7. Bayerischer Kräuterpädagogentag7. Bayerischer Kräuterpädagogentag
am 16. Juni 2012 in Böhmfeld/Lkr. Eichstätt


"Alle Wege führen über Kräuterwege" lautet das Motto des 7. Bayerischen Kräuterpädagogentags der Interessengemeinschaft Kräuterpädagogen in Bayern.

Zu dieser Tagung und zu diesem Austauschtreffen ALLER Kräuterpädagogen in Bayern möchte die Interessengemeinschaft Kräuterpädagogen Niederbayern-Oberpfalz alle ihre Mitglieder und alle Kräuterpädagogen recht herzlich einladen.

In Kooperation mit der Schule der Dorf- und Landentwicklung Abtei Plankstetten (SDL) stehen diesmal 6 hochkarätige Workshops von Naturkosmetik über Räuchern mit heimischen Kräutern bis hin zu Grünholz schnitzen im Mittelpunkt.

Die Veranstalter freuen sich auf viele interessante Begegnungen und Gespräche.

Ein Muss für alle Kräuterpädagogen!
Anmeldung und Information bitte hier klicken.



Für die Zusammenstellung: : Hansjörg Hauser – 25.05.2012
Eingestellt: 29. Mai 2012

 


Unkräuterschule - Aktuelles - Zwei Buchautorinnen aus den Reihen der Kräuterpädagogen stellen ihre neuesten Werke vor!Zwei Buchautorinnen aus den Reihen der
Kräuterpädagogen stellen ihre neuesten Werke vor:

Margarete Vogl aus Tiefenbach
im Landkreis Passau

Margarete Vogls Buch "kleiner Wildkräuterführer"
gibt es ab März 2012 – hier ein kleiner Auszug aus dem Buch…

… die Fülle der Natur erfahren und genießen!
Mit diesem handlichen und übersichtlichen Führer entdecken Sie die Wunderwelt der Wildkräuter mit ihren unterschiedlichen Farben, Formen und Düften. Erweitern Sie ihren Speiseplan gesund und mit neuen, ungeahnten Geschmackserlebnissen!
Etwa 270 wunderschöne Fotos, davon viele detaillierte in verschiedenen Wachstumsphasen, helfen Ihnen, die 100 häufigsten Wildpflanzen zu erkennen. Bei jeder Pflanze werden Familie, wichtige Merkmale, mögliche Verwechslung, Standort, Inhaltsstoffe, Heilwirkung und verwendbare Pflanzenteile beschrieben. Einige kleine Geschichten zu den »unbekannten Wilden« runden diesen liebevoll gemachten Kräuterführer ab.

Katharina Schober aus Obersüßbach
im Landkreis Landshut

Katharina Schober hat in Zusammenarbeit mit Renate Hartmann das Kochbuch "Die gesunde Wildkräuter-Küche" - 120 Rezepte mit Gänseblümchen, Vogelmiere & Co, geschrieben. Auch dieses Buch gibt es ab
März 2012 im Buchhandel

Gerichte mit 60 Wildkräutern von Vorspeise bis Dessert
120 Rezepte mit Klassikern wie Gänseblümchen und Veilchen, aber auch weniger bekannten Arten wie Gundermann, Vogelmiere, Wegwarte und Kornelkirsche

Altes Kräuterwissen, Kräuter sammeln und zubereiten,
Gesundheitsaspekte



Für die Zusammenstellung: : Kathrin Strauß – 21.03.2012
Eingestellt: 21. März 2012

 

 

 

 

 

 

 


Unkräuterschule - Aktuelles - Frischer Wind, stabile Segel und 100. Mitglied: Mitgliederversammlung blickt zurück und startet gut in Richtung 2012!Frischer Wind, stabile Segel und 100. Mitglied:
Mitgliederversammlung blickt zurück und startet gut in Richtung 2012!

  1. Kathrin Strauß folgt Rita Fuchs als neue Kassenführerin

    Im Rahmen der Neuwahlen wurde Kassenführerin Rita Fuchs, Bäuerin und Kräuterpädagogin aus Cham sowie Gründungsmitglied der IG und „Frau der ersten Stunde“ nach acht Jahren aus ihrem Amt verabschiedet. Rita Fuchs hinterlässt ein wohl bestelltes Haus und machte den Weg frei für ihre Nachfolgerin: Kathrin Strauß vom Hühnerhof Strauß in Geiselhöring. Die beiden ersten Vorsitzenden Erika Stelzl (Obergschwandt, Lkr. Cham) und Hansjörg Hauser (Regensburg) sowie Schriftführerin Angela Marmor (Mallersdorf-Pfaffenberg, Lkr. Straubing-Bogen) wurden für weitere zwei Jahre in ihren Ämtern bestätigt.

  2. 100. Mitglied: Paula Hochholzer

    Als 100. Mitglied freuten sich die Kräuterpädagogen der größten, ehrenamtlich geführten Interessengemeinschaft für Kräuterpädagogen in Bayern über Paula. Die Ortsbäuerin aus Gangkofen im Lkr. Rottal-Inn freute sich über ein kräuterpädagogisches „Starterkid“ und einen Willkommensorden. Damit ist die Mitgliedercrew im Jahr 2011 auf aktuell 105 Kräuterpädagogen angewachsen. Das entspricht einem Anstieg von 9% gegenüber dem Jahr 2010.

  3. Fortbildungsprogramm für 2012 ist da!

    Das neue Jahresfortbildungsprogramm der IG für das Jahr 2012 ist da! Ab sofort können sich alle Mitglieder für fünf neue und fachlich abwechslungsreiche Tagesveranstaltungen und eine Lehrfahrt anmelden. Das Fortbildungsprogramm für 2012 ist eine Kooperation mit den ÄfELF Cham und Deggendorf. Das Programm lässt sich über den login-Bereich downloaden.
    >> Programm als PDF zum Herunterladen (login-Bereich)

  4. Kündigung der Sammelmitgliedschaft bei der IG Kräuterpädagogen in Bayern

    Nun kann jedes Mitglied selbst entscheiden, wie aktiv es sich überregional für kräuterpädagogische Arbeit engagieren will. Aufgrund eines Antrags an die Mitgliederversammlung auf Austritt bzw. Kündigung und nach einer engagierten Debatte tritt die IG Niederbayern-Oberpfalz zum 01.01.2012 als Sammelmitglied aus.

  5. Die Mitglieder finden das komplette Protokoll der
    Mitgliederversammlung vom 28.11.2011 im login-Bereich.
    >> Protokoll als PDF zum Herunterladen (login-Bereich)

 

Wir wünschen unseren Mitgliedern und Besuchern der Unkrautschule
eine besinnliche Vorweihnachtszeit mit vielen guten Plätzchen,
ein Frohes Weihnachtsfest im Kreise von Familie und lieben Menschen
und ein gesegnetes Neues Jahr 2012

Das Vorstandsteam:
Erika Stelzl – Angela Marmor – Rita Fuchs – Hansjörg Hauser

Für die Zusammenstellung: : Hansjörg Hauser – 09.12.2011
Eingestellt: 12.Dezember 2011

 

 


BILDERGALERIE: Unkräuterschule - Aktuelles - Neue Werbeträger der IG Niederbayern|Oberpfalz für sehr gut und praktisch befundenNeue Werbeträger der IG!
Tagung IG Niederbayern-Oberpfalz

Vor kurzem tagte der Vorstand der IG Niederbayern-Oberpfalz im Landkreis SR-Bogen. Bei dieser Gelegenheit wurden die neuen Werbeträger der IG begutachtet, getestet und für sehr gut und praktisch befunden. Vorstandsmitglieder Erika Stelzl, Hansjörg Hauser, Angela Marmor und Rita Fuchs (v.l.) sind von ihrem neuen Outlook sichtlich begeistert.

Besonders vielfältig verwendbar sind die kleinen Stoffbeutel mit Logo-Aufdruck. Ob zum Kräutersammeln, zur Aufbewahrung, für Aktionsspiele in der Erlebnispädagogik oder auch als Präsent für Teilnehmer - Bestellungen nimmt Schriftführerin Angela Marmor gerne entgegen.

Offiziell werden die Artikel bei der Jahresmitgliederversammlung am 28. November in Niederhausen/Lkr. DGF vorgestellt.
Wir freuen uns auf diese Veranstaltung und hoffen, viele unserer Mitglieder an diesem Tag begrüßen zu können!

Viele, schöne Herbsttage
wünscht die Vorstandschaft der IG Kräuterpädagogen Niederbayern-Oberpfalz

Erika Stelzl | Angela Marmor | Rita Fuchs | Hansjörg Hauser

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Für die Zusammenstellung: Angela Marmor - 27. Oktober 2011
Eingestellt: 31. Oktober 2011

 

 


BILDERGALERIE: Unkräuterschule - Aktuelles - Kein Boden-loser Sommer2011 - Bodenforscherkongress leitet die Sommerpause der Kräuterpädagogen einKein Boden-loser Sommer 2011!
Bodenforscherkongress leitet die Sommerpause der Kräuterpädagogen ein

Wer von den 30 Kongressteilnehmern und Kräuterpädagogen hat den besten Boden? Schließlich ist der Boden Grundlage unseres Lebens. Auf und in ihm wachsen alle Wildkräuter und selbst wir Menschen kehren eines Tages in den Scho&slig; der Muttererde zurück.

Ziel der fünften Kräuterpädagogen-Fortbildung im Jahr 2011 war es, den Boden, unsere Erde praxisnah, methodisch geschickt und fachlich fundiert in die eigenen Wildkräuterveranstaltungen und Zielgruppen noch besser als Naturelement mit einzubauen.

Den praxisbezogenen Einstieg schuf Landwirtschaftsdirektor Ettl: Boden ist mehr als Dreck und steckt voller Leben. So finden sich z.B. in einem Hektar gesunden Boden so viele Regenwürmer, Pilze, Bakterien, Borstentiere, Nematoden und Tausendfüssler, die dem Gewicht von 35 Kühen über dem einen Hektar Boden entsprechen. Eine Sensation!

Während am Vormittag zusätzlich mit einer Feldexkursion und dem Ziehen von Bodenproben das Zusammenspiel von Humus, Sand, Lehm, Ton und Kalk im Mittelpunkt stand, erforschten die Kräuterpädagogen nachmittags mit Hilfe von Alauntest, Knirschprobe sowie Calcit- und ph-Test unsere Feldböden.

Ein extra kreativ angefertigter Forscherhut brachte das wichtigste Ergebnis : Boden ist Leben!

Zum Abschluss gestalteten die Kongressteilnehmenden aus Ton begleitetet von meditativen Erd-Texten eine persönliche Glückskugel.

Diese Fortbildung, methodisch angelegt als "Bodenforscher-Kongress", wurde vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Deggendorf in Kooperation mit der IG Kräuterpädagogen Niederbayern-Oberpfalz veranstaltet. Ein herzliches Dankeschön an Frau Christiane Jahrstorfer und Frau Birgit Ingerl.

Einen schönen und großen Sommer 2011!
Das wünscht die Vorstandschaft der IG Kräuterpädagogen Niederbayern-Oberpfalz
Erika Stelzl | Angela Marmor | Rita Fuchs | Hansjörg Hauser


Die nächste Fortbildung für die Mitglieder findet am 28. Oktober 2011 statt.
Mehr Informationen hierzu im login-Bereich!

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Für die Zusammenstellung: : Hansjörg Hauser – 08. August 2011
Eingestellt: 08. August 2011

 

 


BILDERGALERIE: Unkräuterschule - Aktuelles - Prof. Dr. Dr. Christa Habrich - Rundgang durch den Arzneipflanzengarten des Deutschen Medizinhistorischen Museums in IngolstadtHeilkräuter, Hopfen und Heiterkeit!
Jahreslehrfahrt 2011 enorm gelungen

Sie nahm die Scheu vor Zauberpflanzen und begeisterte für die grünen Laboratorien in Heil- und Arzneikräutern: Prof. Dr. Dr. Christa Habrich, bekannt aus der Sendung "Querbeet" der Bayerischen Fernsehens. Ihr fesselnder Rundgang durch den Arzneipflanzengarten des Deutschen Medizinhistorischen Museums in Ingolstadt war der erste Höhepunkt der diesjährigen Lehrfahrt der IG Kräuterpädagogen Niederbayern-Oberpfalz.

Signaturen von Bilsenkraut begeisterten ebenso wie der Stechapfel, aber auch Fieberklee als Zeigerpflanze für sauberes Gewässer.

"Kräuterwege machen Spaß und ziehen Leute an!", schwärmte Kräuterpädagogin Andrea Ponschab auf der zweiten Station in Böhmfeld über dem Altmühltal. Dabei motivierte sie die Teilnehmenden zur Projekt-Zusammenarbeit vor Ort die allerdings "Geduld und einen langen Atem" braucht.

Bevor auf einer kurzen Wanderung Wiesensalbei, Sonnenröschen und Goldkälberkropf die Herzen der fast 40 Kräuterpädagoginnen/-en höher schlagen ließ, servierte Ponschab ein köstliches Menü. Natürlich mit handgepflücktem Wildkräuterbouquet aus Feldthymian und Heckenrose. Kulinarischer Höhepunkt:
Ofenwarmer Mohnkuchen.

Das Rezept dieses einmaligen Erlebnisses findet sich im Login-Bereich dieser Internetseite.

Krönender Abschluss: Die Kräuterpädagoginnen und Hopfenbotschafterinnen der IG Nby.-Opf. Agnes Kirzinger, Maria Dengler und Elisabeth Geigenberger präsentierten Geheimnisse und moderne Landwirtschaft rund um den Hopfen auf dem Kirzingerhof bei Elsendorf. Hätten Sie gewusst, dass auch heute noch 1000 Kniebeugen vor dem Hopfen notwendig sind, um eine gute Ernte einzufahren? Ein lustig-heiteres szenisches Schauspiel einer Hopfenbäuerin brachte ordentlich die Lachmuskeln zum Einsatz und bewies, dass der „alles umschlingende kleine Wolf“ schon immer Natur, Kultur und Menschen einander näher brachte.

Die Lehrfahrt 2011 wurde dankenswerter Weise vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Cham, Renate Schedlbauer, in Kooperation mit der Vorstandschaft der IG Kräuterpädagogen Niederbayern-Oberpfalz organisiert und veranstaltet.

Bildergalerie - einfach in's Bild klicken!

Für die Zusammenstellung: : Hansjörg Hauser – 11.06.2011
Eingestellt: 14.Juni 2011

 

 


Unkräuterschule - Aktuelles - Eva Utz-Hiltl  - Premiere-Aktion in der FH-/und Uni-Mensa in RegensburgStudenten studieren sauber mit Sauerampfer!
Erstmals Wildkräuterwochen an den Hochschul-Mensen Regensburg

Fit in den Frühling heißt es jetzt auch für die Studenten an Uni und Fachhochschule Regensburg.
Eva Utz-Hiltl, Kräuterpädagogin aus Frauenberg im Landkreis Regensburg und Mitglied der IG Kräuterpädagogen Niederbayern-Oberpfalz organisiert gemeinsam mit den Küchenleitern der Hochschulen Wildkräuterwochen.
Neben u.a. Bärlauchspätzle und Frühlingssalat mit Veilichenblüten auf der Menükarte bereichert erst recht ein reich bepflanzter und bunt bebilderter Informationsstand von Eva Utz-Hiltl die Premieren-Aktion. „Wollte nur den Hunger stillen“, sagt ein Student und ist begeistert: „Ich kenn zwar Unkräuter, aber dass die so toll ausschauen und auch noch schmecken ist unglaublich!“.

Bei der Einmaligkeit der Aktion soll es nicht bleiben. Die Premieren-Aktion findet bis 15. April 2011 an der FH-Mensa und am 16./17./20 Mai 2011 an der Uni-Mensa statt. Besucher sind herzlich willkommen.
Diese kräuterpädagogische Aktion ist nur eine Möglichkeit Faszinierendes über Wildkräuter zu erfahren. Die IG Niederbayern-Oberpfalz empfiehlt diese Aktion zur Nachahmung durch Kräuterpädagogen in anderen Großküchen.

 

 

 

 

Die Vorstandschaft der IG Kräuterpädagogen wünscht frohe und kräuterreiche Ostern!

Erika Stelzl - Hansjörg Hauser -
Angela Marmor - Rita Fuchs

Für die Zusammenstellung: : Hansjörg Hauser – 11.04.2011
Eingestellt: 11.April 2011

 

 

 


Unkräuterschule - Aktuelles - Kräutermärchen erzählend in den Frühling!Kräutermärchen erzählend in den Frühling!
Didaktikfortbildung auf hohem Niveau zum Saisonauftakt

"...und plötzlich traf ein Sonnenstrahl den Tiger zwischen seine Augen. Die Riesenkatze blinzelte erlöst kurz auf. Und ehe sie sich versah schrumpfte das Tier zusammen. Immer kleiner, winziger, kugeliger. Das ging ganz rasch und am Ende verfing sich das silbrig-gelb-schwarze Kügelchen auf dem Ast einer Weide, fand dort halt und Sicherheit. Seit jener Zeit gibt es bei uns keine Tiger mehr. Aber dafür die schönen Weidenkätzchen, in die die Riesenkatze verzaubert wurde. Die Kätzchen sind genau so weich und verheißungsvoll wie einst der Tiger, denn immer wenn die Weidenkätzchen beginnen zu blühen wissen wir: Der Frühling ist da!"

Unkräuterschule - Aktuelles - Ute Weidinger - Märchenpädagogin aus NürnbergNur ein Beispiel welche Ergebnisse die
20 Multiplikatoren der ersten Fachfortbildung 2011 für Kräuterpädagogen der IG Niederbayern-Oberpfalz am Ende präsentierten.
Schuld daran hatte Ute Weidinger.
Die Märchenpädagogin aus Nürnberg sensibilisierte viele pädagogische Antennen. Ihre Botschaft: „Ein Kräutermärchen entsteht in dir drin und dazu musst du aufmerksam hören.“ Neben der persönlichen Identifikation mit wilden Kräutern als Basis der Ideenfindung, machte Weidinger mit den unterschiedlichen Aufbaustrukturen von Pflanzengeschichten und klassischen Märchen vertraut. In Kleingruppenarbeit übten die Teilnehmenden mutig freche Mimik und Gestik als Erzählelement genau so ein wie den Aufbau eines Spannungsbogens.

Rechtzeitig zum Frühlingsbeginn stehen nun viele
neue Herausforderungen zum mutigen Märchenerzählen
in der kräuterpädagogischen Arbeit. Unkräuterschule - Aktuelles - Kräutermärchen erzählend in den Frühling!Oder wissen Sie,
warum die Ackerwinde rosa Streifen hat oder wie die Früchte auf die Erde kamen?

Wir Kräuterpädagogen der IG Niederbayern-Oberpfalz führen Sie in die Wunderwelt der Kräuter und Kräutermärchen.

Nächste Fortbildung: "Lehrfahrt 2011"
Info und Anmeldung beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Cham, Telefon
09971/485160 oder poststelle@alf-ch.bayern.de

 

Für die Zusammenstellung: : Hansjörg Hauser – 28.02.2011
Eingestellt: 28.Februar 2011

 

 


Unkräuterschule - Aktuelles - Historisches Elsenbeeren-Bild Sorbus tominalis, Seligmann 1770 Dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt von: Christian Wolf, Förster, Neumarkt/OPf.Spurensuche nach der "Königin der Hölzer"
Elsbeere (Sorbus torminalis) – Baum des Jahres 2011

Aufgepasst! "Unbekannte Edle unserer heimischen Wälder - Königin der Hölzer", so wird die Elsbeere, Baum des Jahres 2011 betitelt. Im Volksmund auch bekannt als "Ruhrbeere", "Atlasbaum", "Elschbirle" oder "Arlesbeere".
Haben Sie davon schon mal gehört!? Nein? Dann wird es aber Zeit für eine Spurensuche nach der Königin!

Elsbeeren wachsen gerne in hügeligen Landschaften, sie mögen die sonnigen, warmtrockenen Standorte mit Kalkböden. In Ostbayern ist sie fast nur nördlich der Donau zu finden, z.B. auf den Jurahöhen. Bis zu 300 Jahre alt wird der Naturschatz und kann eine Höhe von bis zu 30 Metern und einem Meter Stammdurchmesser erreichen.
Faszinierend ist die Elsbeere als Wildobst. Kennen Sie den Genuss von Elsbeeren-Gelee oder Edelbrand? Ein unglaublich feines, süß-säuerliches Aroma!

Das königliche Holz ist edler Rohstoff für Möbel und Musikinstrumente. Auf Auktionen werden gegenwärtig Spitzenpreise von bis zu 15.000 Euro bezahlt.
Schon die Römer wussten von der "Queen of Woods" was gut ist: Sie verwendeten sie als Mittel gegen die Rote Ruhr.

Doch die Elsbeere ist in Gefahr! Sie benötigt Pflege und Fürsorge. Leider unterbleibt das oft aus Rationalisierungsgründen. Doch die Zukunft der seltenen Baumart liegt in der aktuellen Klimaerwärmung, denn im wärmeren Klima nach der Eiszeit hat sie sich durchgesetzt und ist heimisch geworden.

Neugierig auf die Elsbeere? Besuchen Sie doch meine Veranstaltungen: Kräuterpädagogin Eva Utz-Hiltl bei Regensburg, www.wildpflanzen-genuss.de oder schauen unter www.sagen.at oder www.corminaria.de nach der Königin der Wälder.

Viel Freude beim "Erhalten durch Schützen und Nützen!" unserer Elsbeere.

Autorin: Eva Utz-Hiltl,www.wildpflanzen-genuss.de

Historisches Elsenbeeren-Bild Sorbus tominalis, Seligmann 1770
Dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt von:
Christian Wolf, Förster, Neumarkt/OPf.


Für die Zusammenstellung: : Hansjörg Hauser – 24.01.2011
Eingestellt: Januar 2011

 

 


Unkräuterschule - Aktuelles - Rückzug der Kräfte  nach Innen!Rückzug der Kräfte nach Innen!         

Mit dem Winter erleben wir die Zeit, in der die sich die Natur zurückzieht. Mit der Wintersonnenwende ist die Natur sozusagen an ihrem Nullpunkt angekommen und bereitet sich auf die Wiedergeburt des „Lichtes“ vor. Jetzt ist es Zeit, mit den gesammelten Schätzen der Natur wie z. B. Beifuß, Königskerze, Mädesüß, Holunderblüten, Minze, Fichtenharz u.v.a. besondere Kräfte zu wecken. Früher war das Räuchern etwas sehr alltägliches im Leben der Menschen und hat eine uralte Tradition. Bei uns im Allgäu verwenden viele Bauern immer noch dieses Ritual, um sich, die Tiere, Haus und Hof zu reinigen und vor allerlei Gebrechen und Gefahren zu schützen, oder für eine gute Ernte und Gesundheit zu bitten. Besonders während der 12 Rauhnächte zwischen dem 25. Dezember und 6. Januar war es üblich zu räuchern. Dabei werden verschiedene, selbst gesammelte Kräuter (z.B. aus dem Kräuterbuschen, den die Frauen an Maria Himmelfahrt deshalb binden und weihen lassen), Hölzer und Harze in einer Räucherpfanne über die Glut (Räucherkohle) gelegt. Auch zu anderen unterschiedlichen Anlässen, wie Jahreskreisfesten, Austreiben des Viehs, Hochzeiten, Geburt, Krankheiten wurde lange Zeit geräuchert.  Räuchern wirkt klärend, reinigend, schützend und heilend.
Die Natur macht es uns vor: Rückzug der Kräfte nach innen….
In dieser Jahreszeit räuchere ich manchmal sogar täglich und nutze diese Zeit, um zu mir zu kommen, inne zu halten, mich neu zu sortieren, zu orientieren und dann im Neuen Jahr mit Freude neu zu starten!

Text: Claudia Ziegler, Kräuterpädagogin und Klangtherapeutin in Füssen www.kraeuterundklang.de  

Zum Jahreswechsel
Die Vorstandschaft der IG Kräuterpädagogen Niederbayern-Oberpfalz wünscht allen Mitgliedern und Besuchern dieser Seite

Ein frohes Weihnachtsfest und ein gesegnetes Neues Jahr 2011
Hansjörg Hauser – Erika Stelzl - Angela Marmor – Rita Fuchs


Für die Zusammenstellung: : Angela Marmor, 15.12.2010
Eingestellt: Dezember 2010

 

 


Unkräuterschule - Aktuelles - Landerlebnisreisen mit KräuterpädagogenAktueller Schmuck der besonderen Art aus der Natur

„Schmuck“ und „schmücken“ gehören für mich zusammen. Bereits seit Jahrtausenden schmückt sich der Mensch von Kopf bis Fuss. Eingebunden in Jahreskreislauf und besondere Ereignisse ist Schmuck, erst recht feiner Schmuck aus Naturmaterialien, ein ritueller Bestandteil unseres Alltags.

Gerade für mich als Kräuterpädagogin lohnt es sich, wieder auf unsere Ursprünge zurück zu blicken. Denn seit der Mensch Fäden aus Brennnessel, Flachs, Ginster etc. und Schnüre nutzt, gibt es prächtigen Halsschmuck. Und das ist traditionell und
aktuell zugleich!
Unkräuterschule - Aktuelles - Landerlebnisreisen mit Kräuterpädagogen
Gerade aus Naturmaterial, Energie und Ressourcen schonend, lässt sich Schmuck der besonderen Art herstellen. Eine Kette aus Apfelkernen, Haselnüssen oder Strohhalmen, mit den Samen des Wiesenbärenklau unterbrochen, hat nicht jeder! Holler-, Johannisbeerholz, Rosskastanien, Stängel der Grossen Klette oder vom Kerbel lassen sich gut verarbeiten. Rosskastanien wirken beim Tragen anfangs kühlend auf den Körper und passen sich dann der Körpertemperatur an. Gerade die Kastanie soll nach alten englischen Sagen dem/der Träger/in Glück bringen. Die Kapseln der Eicheln haben eine leicht massierende Wirkung. Holunder schützt vor bösen Geistern und hält den Körper rein.

Das Aneinanderreihen der einzelnen Kettenglieder ist eine durchaus meditative Angelegenheit und so ein Plus-Faktor beim Herstellen seiner persönlichen Lieblingshalskette. Schon das Aussuchen des Materials macht Freude und regt das Bewusstsein an "sein Eigenes zu finden".
Jedes Stück ist ein Unikat, von der Natur gegeben.

Unkräuterschule - Aktuelles - Landerlebnisreisen mit Kräuterpädagogen

Für die Zusammenstellung: Christine Aigner, 21.11.2010
Eingestellt: November 2010

 

 

 

 


 

Unkräuterschule - Aktuelles - Landerlebnisreisen mit KräuterpädagogenFortbildungsjahr 2010 erfolgreich abgeschlossen!
In Deutschland bezüglich Fülle und Kooperationsgeist
spitze unter den Kräuterpädagogen.

"Herbst, Zeit der Ruhe und Stille und Farben in Fülle“ war das Thema des erlebnispädagogischen Fachtags zum Thema Bäume und Wald am 07. Oktober 2010. Die Fortbildung, an der mehr als 25 Kräuter-
pädagoginnen/-en aus ganz Ostbayern und darüber hinaus teilnahmen, wurde vom AfELF Deggendorf in Kooperation mit der IG Kräuterpädagogen Niederbayern-Oberpfalz organisiert und veranstaltet. Damit ist das Fortbildungsjahr 2010 der IG erfolgreich abgeschlossen.

Im Mittelpunkt der Abschlussveranstaltung standen qualifizierte Vertiefung der Artenkenntnis heimischer Bäume, Kulturgeschichte und Mythologie. Abgerundet
wurde der Tag mit heiteren und spannenden Unkräuterschule - Aktuelles - Landerlebnisreisen mit KräuterpädagogenBaummethoden
für die Gruppenpraxis. Und in Kleingruppen wurde sogar die Sage um die germanische Weltenesche Yggdrasil als Landart-Event zum grandiosen Höhepunkt.

Die IG Kräuterpädagogen Niederbayern-Oberpfalz steht mit 5 durchgeführten fachlich-pädagogischen Fortbildungstagen und einer mehrtägigen Lehrfahrt damit bundesweit an der Spitze in Sachen Kräuterpädagogik und Qualitätssicherung.

Zu den Kooperationspartern im Jahr 2010 zählten:

  • Regierung von Niederbayern, Sachgebiet Naturschutz
  • AfELF Cham
  • AfELF Deggendorf
  • Landesbund für Vogelschutz

Unkräuterschule - Aktuelles - Landerlebnisreisen mit KräuterpädagogenAn den Fortbildungen im Jahr 2010 nahmen knapp 200 interessierte Kräuterpädagogen teil.
Die Fortbildungsveranstaltungen für das Jahr 2011 werden in Kürze ins "login" gestellt.

Nächster Termin: Jahreshauptversammlung der IG Kräuterpädagogen Niederbayern-Oberpfalz am 12.November 2010 um 10:00 Uhr in Frauenberg, Lkr. Regensburg, Ausfahrt Laaber an der A3.

 

Für die Zusammenstellung: Hansjörg Hauser, 11.10.2010
Eingestellt: Oktober 2010

 


 

Lust auf Landerlebnisreisen mit Kräuterpädagogen!

Unkräuterschule - Aktuelles - Landerlebnisreisen mit KräuterpädagogenSpätsommerzeit ist Landerlebnis Zeit! Jetzt erst recht!
Kräuterpädagoginnen unserer IG bieten auf Ihren Betrieben seit Kurzem für Gruppen, Busunternehmen und Vereine offen Türen und offene Gärten an.
Das ist eine einzigartige Gelegenheit nicht nur das Land und Leute kennenzulernen, sondern auch die Schätze an Wildkräutern und Heckenfrüchten. Dabei steht der Einblick in die heimische Landwirtschaft zusätzlich ganz oben.

Wie wäre es mit zauberhaften Hagebutten aus wunderschönen Bauernrosengärten?
Oder: Schon mal erlebt, wie aus Schafgarbe Ziegenkäse und Schafwolle wird?
Wussten Sie, dass aus heimischen Wiesen und Feldern wahre Energiebomben entstehen?

Natürlich darf auch Wassertreten, fetzige Akkordeonmusik und eine gescheiteKräuterbrotzeit
nicht fehlen!
Unkräuterschule - Aktuelles - Landerlebnisreisen mit KräuterpädagogenDenn schließlich war der beste Pressack mal eine
duftende Kräuter- und Graswiese.

Auf dem Land, da tut sich was!
Und das nur bei den Landerlebnisreisen von Kräuterpädagoginnen der IG Niederbayern-Oberpfalz. Wo sonst!

Klicken Sie hier um mehr über Landerlebnisreisen zu erfahren: www.landerlebnisreisen.de

 

Für die Zusammenstellung: Hansjörg Hauser, 26.08.2010
Eingestellt: September 2010

 


 

Sommerzeit - Kräuterzeit

Unkräuterschule - Aktuelles - Sommerzeit - KräuterzeitMit der Sommersonnenwende feiern wir am 21. Juni jeden Jahres mit dem längsten Tag den Beginn des Sommers. Als sehr altes Fest heidnischen Ursprungs hat es für die Menschen seit jeher eine mystische Bedeutung.
Da die Unterschiede zwischen Sommer und Winter im hohen Norden Europas am kontrastreichsten sind, hat das Fest seine Wurzeln vor allem im keltischen und germanischen Jahreslauf.

Unsere Vorfahren nutzten die Sonnenwende auch als Gelegenheit Wünsche zu äußern und Sorgen loszuwerden. Symbolisch in ein Sonnwendkränzchen eingeflochten übergab man seine Gedanken der Magie des Feuers.

In Schweden gibt es zur Sommersonnenwende einen schönen Brauch:
Junge, unverheiratete Mädchen sammeln stillschweigend in der Nacht von 21. auf 22.Juni sieben verschiedene Wildkräuter von sieben verschiedenen Wiesen, legen diese unter Ihr Kopfkissen und werden sodann in der Nacht vom zukünftigen Ehemann träumen. Das Geheimnis des Namens darf jedoch auf gar keinen Fall ausgesprochen werden, sonst geht der Traum nicht in Erfüllung.

Viele Wildkräuter, deren Inhaltsstoffe in diesen Tagen den Höhepunkt ihrer Wirksamkeit erreichen, werden traditionell um diese Zeit bis Maria Himmelfahrt gesammelt.
Das gelb blühende Johanniskraut gehört ebenso dazu wie der aromatische Beifuß, Schafgarbe, Gundelrebe, Königskerze und andere.

Mit den Kräuterpädagogen können Sie diese Kräuter-Schätze näher kennenzulernen.

Für die Zusammenstellung: Angela Marmor, 29.06.2010
Eingestellt: Juni 2010

 


 

Unkräuterschule - Aktuelles - Fortbildung Mai 2010Flöhe und Wanzen gehören zum Ganzen!

Auf topfitem Wissensstand sind die Mitglieder
der IG Kräuterpädagogen Niederbayern-Oberpfalz.

"Vom Zusammenleben von Wildkräutern und Insekten"
war das Thema der aktuellen Fortbildung im Mai 2010.






Unkräuterschule - Aktuelles - Fortbildung Mai 2010Faszinierend zu sehen und zu erfahren, wie sich der
Ameisen-Bläuling, Wiesenknopf und Knorpelameise
lieben und necken. Oder dass der komische
Geschmack an manchen Früchten von der
Beerenwanze kommen kann. Ganz zu schweigen
von bissigen Heuschrecken und dem schmierigen
Schleim der Aurorafalter-Larven am Wiesenschaumkraut.
Flöhe und Wanzen gehören eben doch zum Ganzen der Natur!





Unkräuterschule - Aktuelles - Fortbildung Mai 2010Abgerundet wurde der Fortbildungstag mit einem
wilden Überlebenstraining in den Fluten der Chamb
und tollen didaktisch-pädagogischen Methoden zur
kreativen Vermittlung von Insektenthemen an Kinder-
und Erwachsenengruppen. Das AfELF Cham hat in
Kooperation mit der IG am LBV-Zentrum
"Mensch und Natur" in Nößwartling die Fortbildung veranstaltet.

Die nächste Fortbildung für Mitglieder findet am 22. Juli 2010
zum Thema "Neophyten, Doldenblütler und Naturschutz" statt.
Mehr Info im internen Bereich >> Login

Für die Zusammenstellung: Hans-Jörg Hauser, 17.05.2010
Eingestellt: Mai 2010

 


 

Unkräuterschule - Aktuelles - Zum Tod von Dr. Brigitte KlemmeZum Tod von Dr. Brigitte Klemme

Am 17. April 2010 verstarb Dr. Brigitte Klemme.
Die Mitglieder der IG Kräuterpädagogen Niederbayern-Oberpfalz sind betroffen und traurig. Wir sind aber auch dankbar und froh, dass Dr. Brigitte Klemme mit uns auf der Qualifizierung zur/zum Kräuterpädagogin/-en ein faszinierendes Stück Weg gegangen ist.

Wir werden Sie nicht vergessen.

In Gedanken sind wir bei Ihrer Familie und bei Brigitte.

Mitglieder und Vorstand der IG Niederbayern-Oberpfalz

Hans-Jörg Hauser 21. April 2010

 


 

Unkräuterschule - Aktuelles April 2010 - Die Holledau und ihre BotschafterinnenDie Holledau und ihre Botschafterinnen: Sofort eine Reise wert!

Ab sofort präsentieren sie sich als exzellente Hopfenbotschafterinnen: Unsere Kräuterpädagoginnen Agnes Kirzinger, Maria Dengler und Elisabeth Geigenberger. Und das ist eine tolle Geschichte, denn mit kreativen Angeboten für Reisegruppen, Familien, Vereine etc. machen die engagierten und fachkundigen Landfrauen unheimlich neugierig auf die einmalig schöne Holledau im Landkreis Kelheim.

Was gibt es mit den Hopfenbotschafterinnen und Kräuterpädagoginnen jetzt nicht alles zu erleben! Hautnah in Hopfengärten mit dabei sein, Hopfen verpacken mit Brief und Siegel, über Oldtimersammlungen vom Lanz-Bulldog bis zum rauschenden Holder-Truck staunen.
Unkräuterschule - Aktuelles April 2010 - Die Holledau und ihre Botschafterinnen
Einzigartiges Spezial ist das echte Szenenschauspiel mit der Hopfenzupferin Elisabeth. Ein Ohren- und Augenschmaus für alle, die neue Ausflugsziele entdecken wollen. Natürlich immer mit einem richtigen Hopfenzupfer-Schmaus.

Neugierig geworden? Weiter Infos hier! >>

Für die Zusammenstellung: Hans-Jörg Hauser, 06.04.2010
Eingestellt: April 2010

 

 

 


 

Unkräuterschule - Aktuelles Dezember 2009 - Zum JahresschlussLichtmessbrauchtum

Schon bald - am 2. Tag des Monats Februar beginnt das neue Kräuterjahr. Auch wenn es zunächst nicht danach aussieht, sind in der Natur dann winzig kleine, flüsternde Vorankündigungen des Frühlings wahrzunehmen und die Tage werden spürbar länger.

„Wenn´s an Lichtmess stürmt und schneit,

ist der Frühling nicht mehr weit.“
– so besagt eine alte Bauernregel.


Der Lichtmesstag war früher ein wichtiger Feiertag für die Bauern. An  diesem Tag wechselte das Gesinde den Dienstherrn, Kerzen wurden für den kirchlichen und häuslichen Gebrauch geweiht, Lichterprozessionen gefeiert und manch alter Bauer rüttelte mit uns heute fremdartig anmutenden Ritualen seine Obstbäume wach. Im Allgäu kennt man noch heute den Brauch von Kräuterräucherungen mit Fichte, Wacholder, Beifuss und anderen Kräutern um die „Krankheitsdämonen“ des Winters zu vertreiben und Raum für die neue Kraft des Frühlings zu schaffen. Birke und Schneeglöckchen standen bei unseren keltischen Vorfahren sinnbildlich für das Wiedererwachen in der Natur. Nehmen auch wir dieses alte Fest zum Anlass, uns auf den Weg zu machen in ein neues Kräuterjahr mit erfüllenden Entdeckungen und Erfahrungen in und mit unserer heimischen Natur.


Für die Zusammenstellung: Angela Marmor, 20.01.2010
Eingestellt: Janaur 2010

 


 

Zum Jahresschluss

Was soll ich wünschen in diesen Tagen der guten Wünsche und Gaben?
Heuer möchte ich Euch jene Gabe wünschen,
die erst Raum schafft für alle anderen Gaben.
So wünsche ich Euch also tiefe innere Stille.
Stille, tief genug, um zu hören,
wie Erdreich sich zurechtlegt für die lange Winterruhe;
dann wird auch Euer Seelengrund fest und ruhig werden.
Stille, tief genug,
um das Fallen einer einzigen Schneeflocke zu hören;
Dann wird die Stille in Euch sich verwandeln
in eine große Erwartung.

David Steindl-Rast

Die Vorstandschaft der IG Kräuterpädagogen Niederbayern-Oberpfalz wünscht allen Mitgliedern und Besuchern dieser Seite

Frohe, gesegnete Weihnachten und ein gutes, gesundes und viel Wünsche erfüllendes neues Jahr 2010

Erika Stelzl – Hansjörg Hauser – Angela Marmor – Rita Fuchs

 

Für die Zusammenstellung: Hansjörg Hauser, 15.12.2009
Eingestellt: Dezember 2009

 


 

Unkräuterschule - Aktuelles November 2009: Grüner Bau- und Bastelmarkt im NovemberGrüner Bau- und Bastelmarkt im November

Mein Patenkind Nora hatte Anfang November ihren 3 Geburtstag. Was schenken, was mitbringen? - war die große Überlegung.
Im Telefongespräch mit einer Kräuterpädagogen-Kollegin kam die zündende Idee: „Nimm Kastanien, Hagebutten, Eicheln, Wal- und Haselnüsse. Probier Abschnitte von ausgehöhltem Holunderholz, bunte Blätter, was immer Du draußen findest“, sprudelte aus dem Telefon. Gesagt getan! Und so entstanden daraus kleine Kühe, Männchen, Halsketten, ja ganze Diademe und noch viele andere Phantasiegestalten.

Dazu brauchst Du nur ein paar Zahnstocher, Schnur, Nadel, einen kleinen Bohrer.

Unkräuterschule - Aktuelles November 2009: Grüner Bau- und Bastelmarkt im NovemberDas Schönste an der Bastelei ist aber neben der Kreativität des Gestaltens das Sammeln der Materialien. Nora und ihr Bruder genossen das Spiel und auch das sorglose Streifen und Entdecken in der Novembernatur. Eine schöne Überbrückung bis zur Adventszeit, schließlich sammelte auch das Eichhörnchen, dem wir im Holz begegnet sind.


Gegen den Novemberblues – eine schöne Sammel- und Kreativzeit!










Unkräuterschule Aktuelles November 2009 - Erfolgreiche Neuwahlen mit neuem GesichtErfolgreiche Neuwahlen mit neuem Gesicht

Die 3. Neuwahlen konnte die IG Kräuterpädagogen Niederbayern-Oberpfalz am 06. November 2009 in Trebersdorf erfolgreich abwickeln. Knapp die Hälfte der 85 Mitglieder waren anwesend. Dabei wurde Angela Marmor (Bild) als neue Schriftführerin in den Vorstand gewählt. Die Kräuterpädagogin aus Mallersdorf (Lkr. Straubing-Bogen) löst nach 4-jährigem Engagement Renate Schedlbauer aus Cham ab. Renate Schedlbauer – sie schied aus eigenem Wunsch aus – ein herzliches Dankeschön für ihre allzeit verlässliche und ausgezeichnete Arbeit.

Für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt wurden: 1. Vorsitzender Hansjörg Hauser (Regensburg), 2. Vorsitzende Erika Stelzl (Oberhaiderberg/Lkr.Straubing) und Rita Fuchs als Kassiererin (Untertraubenbach/Lkr. Cham).

Das Protokoll findet sich in Kürze für die Mitglieder im internen Login-Bereich dieser Homepage.

Dem Team eine erfolgreiche Zeit!

Für die Zusammenstellung: Erika Stelzl und Hansjörg Hauser, 09.11.2009
Eingestellt: November 2009

 


 

Rote Perlen zwischen grünem Laub - Die VogelbeereRote Perlen zwischen grünem Laub -
Die Vogelbeere

Und noch immer gibt es Menschen die behaupten:
Die Früchte der Vogelbeere oder Eberesche -
übrigens das Gleiche - seien giftig.

So ein Schmarrn! Fragen Sie mich nicht, wer dieses weitverbreitete Vorurteil in die Welt gesetzt hat. So entstehen mangels aufgeschlossenem Zugang zu Natur und Pflanzen solch eigentümliche Aussagen. Wenn ich mich nicht auskenne, dann im Zweifelsfall "giftig" und schon alleine wegen der fetzig-farbigen Früchte, die - so wie dieses Jahr - in üppigsten Mengen als rote Perlengeschmeide zwischen grünem Laub locken. Lediglich die rohen Früchte können bei Verzehr größerer Mengen den Magen verderben.

Also liebe Menschen, jetzt raus und Beeren ernten. Ein einmaliges Erlebnis für Jung und Alt! Und was man daraus alles machen kann. Fast zahllos sind die Rezepte und Anleitungen: Gelee, Konfekt, Zauberstäbe, Färbemittel, Saucen... Einfach experimentieren und ausprobieren! Übrigens: Unsere Vogelbeere hat viele Geschwister die alle wunderbar schmackhaft sind.
Dazu gehören der Speierling, die Mehl- und Elsbeere aber auch die Mährische Vogelbeere!

Einen fruchtigen, fruchtbaren und sonnigen Herbst!

 


 

Kräuterbuschen als lebendige Tradition zu Maria Himmelfahrt am 15. August

Königskerze, Beifuß oder Rohrkolben?

War es der keltische Sonnengott Lug, der mit der Göttin Erde Hochzeit hielt oder die Mutter Gottes, die uns nach ihrer Himmelfahrt einen herrlich überwältigenden Duft von Kräutern im Grab zurückließ?

Die Frage nach dem Ursprung des Kräuterbuschens als belebte Tradition zu Maria Himmelfahrt am 15. August werden wir kaum allumfassend beantworten können. Trotzdem soll uns dieser zeitgemäße Brauch faszinieren und inspirieren!

Machen Sie sich jetzt auf die Suche nach Ihren persönlichen Kräutern. Wo führt Sie Ihr Spazierung hin? Zum wildwachsenden Wasserdost, Johanniskraut, Spargelkraut, Rainfarn und Bibernelle? Oder in den Garten zu Sonnenblume, Petersilie und Rose?

Was auf jeden Fall nicht fehlen sollte bei der Zusammenstellung Ihres Kräuterbuschens sind heimische Getreidearten und eine gute persönliche innere Haltung. Die Variationen des Kräuterbuschens oder eines Würzwisch sind v.a. in Bayern so vielfältig wie die Menschen selbst. Nur eines ist fast immer gleich: Die Mitte! Nur der Königskerze, dem Beifuß und dem breitblättrigen Rohrkolben steht dieser Ehrenplatz zu!

Durch das Ritual des Bindens in gemeinschaftlicher Runde verstärken Sie Ihr positives Verhältnis zur Natur und Schöpfung."

Die Variationen des  Kräuterbusches sind so vielfältig wie die Menschen selbstEin Spruch dazu von Brigitte Obermeier:

Sieben Kräuter sollst Du finden.
Sieben Kräuter am Wegesrand.
Sieben Kräuter sollst Du binden.
Zum Wohlbefinden freier Wahl.

Geh damit zur Weihe
an Maria Himmelfahrt,
für Wohnung und fürs Freie.
Fürbitten an Zukunft und Gegenwart.

Frohes Binden und einen schönen Sommer!

Eingestellt: August 2009

 


 

Johanniskraut – Sonnwendkraut

Johanniskraut – Sonnwendkraut

Die Sommersonnenwende ist kurz vorbei. Hoch im Norden feiern die Menschen noch die Mittsommernachtsfeste. Bei uns loderten die Sonnwend- oder Johannifeuer bereits. Viele Pflanzen haben jetzt ihre höchste Konzentration an Inhaltsstoffen. Besonders in der kalten und dunklen Jahreszeit wirken diese Stoffe wohltuend auf Körper und Seele.

Das Johanniskraut, eines der bekanntesten Mittsommerkräuter, erblüht in den Tagen um die Sommersonnenwende. Vom Johannitag am 24. Juni, soll es seinen Namen haben, da die Pflanze angeblich aus dem Blut des enthaupteten Johannes gewachsen sein soll.

Mit seinen leuchtend gelben Blüten nickt uns das Kraut von Wegrändern, Böschungen und lichtem Gebüsch aus zu. Die kleinen ovalen Blätter des Hartheus, wegen des harten Stängels im getrockneten Zustand so genannt, sind übersät von dunklen Pünktchen, die das rote Öl enthalten, das zu allerlei Liebesorakel in der Volksmythologie diente: "Bist mir gut, gibst mir Blut! Bist mir gram, gibst mir Schlam (=Schleim)!"

Und von Liebe handelt auch die Geschichte, wie das Johanniskraut zu seinen Tüpfeln kam:

"Traurig ging eine hoffnungslos verliebte Frau spazieren. Es begegnete ihr der Teufel in Gestalt  eines Mannes, dem sie ihr  Leid erzählte. Dieser versprach ihr zu helfen, wenn er ihre Seele bekäme. Die Frau bekam ihren Liebsten und war glücklich. Im Jahr darauf traf die Frau jenen Herrn wieder. Nachdem sie von ihrem Glück berichtete, forderte er ihre Seele. Voll Schreck umfasste sie mit ihrer Hand das Kraut  neben ihr. Daraufhin wurde der Teufel wütend, weil er dadurch keine Macht mehr über sie hatte und zerstach die Blätter des Johanniskrauts."

Eingestellt: Juni 2009

 


 

Der Baum des Jahres 2009: Die Birke

Zur Erinnerung an Fronleichnam: Birke

Der Baum des Jahres 2009, die Birke, ist traditionell eng mit dem Kirchenfest Fronleichnam verbunden. In allen katholischen Gemeinden finden Prozessionen statt. Wenn die Christen durch die Dörfer und Städte ziehen, um dem Sakrament des Altares die Ehre zu erweisen, sind Straßen und Altäre mit jungen Birken geschmückt. Nach der Prozession ist es vielerorts üblich, Zweige von den Birken zu brechen und sie nach Hause zu tragen. Die Blätter werden zum Kruzifix im Herrgottswinkel gesteckt und halten die Erinnerung an Fronleichnam wach. Segen soll davon ausgehen.

Die überragende symbolische Bedeutung der Birke liegt im Licht, im Frühjahr, im Neubeginn. Die Wiege des Neugeborenen wurde deshalb nach alter Überlieferung oft aus Birkenholz gebaut. In unseren Breiten ist der Maibaum als Sinnbild des Frühlingserwachens gerne ein Birkenbaum.

Die Birke spielt in der Naturheilkunde eine große Rolle. Sie besitzt die Fähigkeit, den Wasserhaushalt des menschlichen Körpers zu beeinflussen. Weil Birkenblättertee harntreibend und Nieren reinigend wirkt, wurde die Birke früher als „Nierenbaum“ bezeichnet. Die Birke ist ein bewährtes Hausmittel gegen Rheuma, Gicht, Arthritis, Nieren- und Blasensteine. Seit alters her wird es zum Säubern schlecht heilender Wunden und bei Schuppen und Haarausfall verwendet.

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Eingestellt: Juni 2009

 


 

Wonne Monat Mai - wer denkt hier nicht an Waldmeisterbowle?

Wonne Monat Mai - wer denkt hier nicht an Waldmeisterbowle?

In manchen Gegenden ist es der Brauch, den 1. Mai
mit der Waldmeisterbowle zu feiern.
Waldmeister hat von April bis Ende Mai die Hauptsaison. Nach der Blüte werden die Stängel und auch Blättchen sehr hart und sind nicht mehr für "Delikatessen" geeignet.

Waldmeister wächst unter Sträuchern und Blumen im lichten Schatten. Einmal im Garten angesiedelt ist er nicht mehr auszurotten. Die unterirdischen Ausläufer verbreiten sich sehr schnell. Die Pflanze soll immer mit der Schere geerntet werden, denn wenn die Wurzeln verletzt werden verschwindet er mit der Zeit.

Cumarin heißt der Stoff, der den Waldmeister das Aroma verleiht, auch leicht beschwingt und bei höherer Dosierung Kopfschmerzen verursachen kann.

Das bekannteste Rezept, die Waldmeisterbowle kennen sicher alle.
Probieren Sie doch einmal das Waldmeistergelee.

Dazu benötigt man:
15 Stängel Waldmeister
1 Liter Apfelsaft (oder 0,75 l Apfelsaft und 0,25 l Wein)
Saft von einer Zitrone
1 Päckchen Gelierzucker 2:1 (für 1kg)

Zubereitung:
Waldmeister über Nacht in Apfelsaft legen, Waldmeister wieder entfernen, Saft von 1 Zitrone dazugeben und mit Gelierzucker nach Herstellerangaben kochen. Heiß in Twist-off-Gläser füllen.

Josef Guggenmos hat über das "Maikraut" auch ein Muttertagsgedicht verfasst.

Mit einem Strauß Waldmeister

Weiß und grün ist mein Strauß,
hübsch bescheiden sieht er aus.

Frisch vom Wald kommt er herein.
Rieche nur, er duftet fein!

Nimm! Vom Frühling ists ein Stück.
Er bringt dir, Mutter, lauter Glück!

Eingestellt: Mai 2009


 

Zarte Pflanzenfarben für Ostereier - Bild: www.straussei.de

Zarte Pflanzenfarben für Ostereier

Wer hat nicht schon von Ihm gehört:
Dem Giersch oder auch Geißfuß genannt.
(Aegopodium podagraria)

Der Gärtner Plage, köstliches Wildgemüse, Gichtkraut, Aromaspender für Kräuterlimonaden und vieles  mehr.

Dass man aber auch die Ostereier mit Ihm färben kann ist weniger bekannt. Dazu nimmt man ca. 100g frische Blätter die man in einem Liter Wasser kocht. Lässt man die Eier gleich 8-10 Minuten mitkochen, erhält man zartgelbe Ostereier. Gibt man jedoch die gekochten, noch warmen Eier in den erkalteten Sud und lässt sie einen Tag darin ziehen, so färben sich die Eier grün.

Es gibt jedoch auch andere Pflanzen, die man zum Färben nutzen kann. Wie z.B. Birkenblätter, Holundersaft, Rotkohl, Löwenzahn, Heidelbeeren, Brennnessel und noch viele andere. Die Natur bietet uns so viel. Nutzen wir es.

Frohe Ostern wünscht Ihnen die IG-Kräuterpädagogen  Niederbayern/ Oberpfalz!

Eingestellt: März 2009

 


 

Rita Fuchs, Renate Schedlbauer, Erika Stelzl und Hansjörg Hauser vom Vorstandsteam freuen sich über viel Besuch!Neue Seiten für krautreiche Zeiten

Ab sofort sind die Kräuterpädagogen der Interessengemeinschaft (IG) Niederbayern-Oberpfalz mit übersichtlicheren Seiten im Netz.

Eine Besonderheit bietet sich unter Aktuelles.
In regelmäßigen Abständen entdecken Sie kräuterfrische Informationen, feine Rezepte oder jahreszeitliche Geschichten. Außerdem geben wir wertvolle Tipps für Kräuterpädagogen und Pflanzenfreunde.

Schauen Sie immer wieder rein! Es lohnt sich!

Rita Fuchs, Renate Schedlbauer, Erika Stelzl und Hansjörg Hauser vom Vorstandsteam freuen sich über viel Besuch!

Eingestellt: Februar 2009